Nächste Einsparung: Rente soll in Deutschland gekürzt werden

Auf einer Sitzbank in einem Park sitzen vier ältere Menschen nebeneinander und schauen sich die Bäume an. Die Sonne scheint durch das grüne Laub.
Symbolbild © imago/NurPhoto

Dieser Vorschlag dürfte Millionen Menschen den Boden unter den Füßen wegreißen: In Deutschland soll die Rente gekürzt werden. Dies soll dafür sorgen, dass der deutsche Staat weiterhin Einsparungen vornehmen kann.

Das schlägt dem Fass doch den Boden aus! Millionen Menschen, die ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet haben, soll die Rente gekürzt werden. Noch ist es nur ein Vorschlag, würde dem deutschen Staat jedoch massive Einsparungen einbringen.

Massive Sparpläne angekündigt: Bundeskanzler macht Ernst

Schon vor seiner Wahl zum Bundeskanzler hat Friedrich Merz angekündigt, die Wirtschaft ankurbeln zu wollen. Gleichzeitig will er Steuern senken, Arbeit wieder lohnenswert machen und gleichzeitig massive Einsparungen vornehmen. Letztere sollten zunächst Bürgergeld-Empfänger treffen – und besonders jene, die sich dem System komplett verweigern. Auf diese Weise könne man laut Merz Millionen Euro einsparen. Sicherlich entscheidet der Bundeskanzler so etwas nicht alleine. Er hat Wirtschaftsleute und andere Experten, die die Lage Deutschlands auswerten und entsprechende Vorschläge machen. Ein solcher neuer Vorschlag kommt von einer Wirtschaftsweisen – und sie fordert Unglaubliches. Die Menschen können es kaum fassen. Insbesondere diejenigen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben oder schon lange arbeiten, gehen auf die Barrikaden.

Rente soll gekürzt werden – Bürger toben vor Wut

Geht es nach der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm, kommt der deutsche Staat nicht mehr darum herum, die Renten, Kranken- und Pflegeleistungen zu kürzen. Sie spricht davon, endlich ehrlich zu den Menschen zu sein und ihnen zu sagen, dass Deutschland sich diese in der bisherigen Höhe einfach nicht mehr leisten könne. Zudem rechne sie mit einem Anstieg der Lohnnebenkosten von 42 auf 45 Prozent. Arbeit würde sich dann nicht mehr lohnen. Weil der Staat mit dem neuen Gesetz nun beispielsweise die Haltelinie der Rente bis 2031 sichere, würden Bürger nicht mehr selbst vorsorgen, obwohl es sich ihrer Ansicht nach viele leisten könnten. (Die Haltelinie garantiert, dass die Renten nicht unter ein bestimmtes Niveau herabsinken; in diesem Jahr sind das 48 Prozent des durchschnittlichen Bruttoeinkommens.)

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Dass aufgrund des demographischen Wandels zu vielen Rentnern zu wenig aktiv in die Renten- und Pflegeversicherung einzahlende Arbeitnehmer gegenüberstehen, ist längst keine Neuigkeit mehr. Recht kurz nach der Sommerpause soll sich ein extra von der Bundesregierung bestelltes Gremium mit den Sozialleistungen und deren Finanzierbarkeit auseinandersetzen und Vorschläge ausarbeiten. Denn SPD und CDU können sich absolut nicht einig werden. Während die CDU keine andere Möglichkeit sieht, als die Menschen länger arbeiten zu lassen und die Sozialleistungen zu kürzen, widerspricht die SPD vehement. Man müsse nicht die Leistungen des Systems kürzen, sondern an der Effektivität arbeiten. Den Bürgern dürfte dieser Vorschlag der Kürzung gar nicht gefallen.