
Wer Sozialleistungen bezieht, kann sich womöglich bald freuen. Denn die nächste Erleichterung für Bürgergeld-Empfänger ist aktuell im Gespräch. Damit will man denjenigen Haushalten unter die Arme greifen, die sowieso schon kaum etwas haben.
Die Lebenshaltungskosten sind auch in diesem Jahr massiv angestiegen. Deshalb ist in Bezug auf einen besonders hohen Kostenpunkt derzeit die nächste Erleichterung für Bürgergeld-Empfänger im Gespräch.
Keine Erhöhung für Bürgergeld-Empfänger: Regelsätze bleiben gleich
Derzeit liegt der Regelsatz beim Bürgergeld für einen alleinstehenden Menschen bei 563 Euro. Die letzte Erhöhung gab es aufgrund von gestiegenen Kosten im Jahr 2024. Diese ist jedoch so hoch ausgefallen, dass eine Nachbesserung für das Jahr 2025 und nun auch für das Jahr 2026 nicht notwendig waren. Die Inflation fiel nämlich geringer aus als von Experten befürchtet.
In diesem Jahr steigen die Lebenshaltungskosten weiterhin an und sorgen dafür, dass die Bürgergeld-Empfänger weiterhin gut haushalten müssen. Inzwischen werden Forderungen laut, dass man die Regelsätze erhöhen müsse, damit die hohen Kosten irgendwie abgefedert werden könnten. Gerade Familien mit Kindern leiden enorm.
Nächste Erleichterung für Bürgergeld-Empfänger: „Hier wird Unterstützung dringend benötigt“
Was wohl für dieses Jahr kaum jemand vorhersagen konnte, war die Tatsache, dass es 2026 den Iran-Krieg geben würde. Dieser hat zur Folge, dass aktuell die Spritpreise in die Höhe schnellen wie noch nie. Selbst zur Corona-Zeit musste man an den Tankstellen nicht so tief in die Tasche greifen wie derzeit. Diesel und Benzin haben inzwischen die Plätze getauscht: Diesel ist teurer als Benzin.
Die hohen Spritkosten treffen auch die Bürgergeld-Empfänger hart. Insbesondere diejenigen, die jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit fahren müssen und unterstützend Bürgergeld bekommen. Deshalb fordert der Ökonom Lars Feld eine Extra-Zahlung an die Empfänger. Diese sollte noch im Jahr 2026 stattfinden, unter der Voraussetzung, dass der Iran-Krieg noch monatelang anhalten wird. Er ist der Meinung, dass man hohe Spritkosten für einige Monate durchaus selbst tragen könne, länger jedoch nicht. Eine Unterstützung für Rentner sehe er jedoch nicht. Diese haben im letzten Jahr bereits ihre Rentenerhöhung erhalten und dürfen auch ab Juli dieses Jahres wieder mit mehr Geld rechnen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Rheinische Post)














