Nächste Preisklatsche: Freibad-Besuch wird teurer in Deutschland

An der Kasse eines Freibades stehen viele Besucher Schlange. Hier kaufen sie ihre Eintrittskarte und bezahlen mit ihrem Geld, um später im Schwimmbad zu baden.
Symbolbild © imago/Funke Foto Services

Pünktlich zum Beginn der Sommersaison wird der Freibad-Besuch teurer ‒ ein echter Dämpfer für Familien und Wasserfans mit kleinem Budget. Warum die Preise in die Höhe klettern und wo man jetzt besonders tief in die Tasche greifen muss.

So haben sich Schwimmfans den Start in den Sommer wohl nicht vorgestellt. Wer den Spaß im kühlen Nass sucht, muss ordentlich zahlen.

Familien im Nachteil: Schwimmen wird teurer

Eine Auswertung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zeigt: Etwa 60 Prozent der Grundschulabgänger können sich im Wasser nicht sicher bewegen. „Das ist traurig“, schreibt eine Person auf Facebook. „Der Eintritt in gewissen Schwimmbädern ist echt stark hoch“, kommentiert ein anderer Nutzer die Meldung ‒ und fasst damit die allgemeine Entwicklung zusammen, die derzeit wohl für Ernüchterung sorgt. Denn insgesamt steigen die Preise für einen Besuch im Freibad weiter an, was vor allem Familien mit schmalem Budget zusetzen dürfte. Hintergrund sind vor allem hohe Betriebskosten, zu denen Ausgaben für Personal und Instandhaltung zählen.

Wo Besucher besonders tief in die Tasche greifen

Wie eine Gutschein- und Rabattplattform herausgefunden hat, zahlt man 2026 in der Fächerstadt Karlsruhe in bestimmten Bädern ganze 7,50 Euro. 2025 musste man 1,50 Euro weniger ausgeben. Wer keine Ermäßigung bekommt, greift also tief in die Tasche. Am wenigsten müssen Besucher in der Ostseeküstenstadt Kiel für ihren Schwimmausflug investieren. Dort beläuft sich der Durchschnittspreis auf 3,83 Euro. Was Wasserfans jedoch beachten sollten: Es handelt sich nicht um repräsentative Daten. Wichtig ist deshalb, selbst auf die Suche nach den besten Angeboten zu gehen und die Preise verschiedener Anbieter direkt zu vergleichen.

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Wer trotz hoher Preise nicht auf den Wasserspaß verzichten will, sollte sich ohnehin vorbereiten: Oft lohnt es sich, auf den jeweiligen Webseiten der Bäder Ausschau nach besonderen Aktionen, Rabatten und Pauschalangeboten zu halten. Mit der Hilfe von Kombitickets und Gruppen- oder Familientarifen lässt sich manchmal bares Geld sparen. Auch Feierabendtarife sind häufig eine Möglichkeit für den kleinen Geldbeutel. Viele Freibäder erlauben zudem, eigenes Essen mitzubringen. Ein Blick auf die Hausordnung lohnt sich, um sich über die genauen Regelungen zu informieren.

(Quellen: coupons.de, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)