Neue Achterbahnen im Erlebnispark Tripsdrill sorgen für Besucher-Ansturm

(Archiv) Foto: Erlebnispark Tripsdrill

Karlsruhe-Insider: Nach langer Corona-Zwangspause und verspätetem Start sind die Betreiber des ältesten deutschen Freizeitparks mit den ersten Wochen der Saison zurückhaltend zufrieden.

«Die Besucher haben Nachholbedarf», sagte der Sprecher des Erlebnisparks Tripsdrill, Birger Meierjohann, der dpa. Allerdings sei wegen der strengen Corona-Auflagen nur eine begrenzte Zahl von Menschen in dem Vergnügungspark in Cleebronn (Kreis Heilbronn)
erlaubt. «Wir sind deshalb auch weit weg vom Optimalzustand», sagte der Sprecher. Die Einschränkungen wirkten sich natürlich auch auf die Statistik aus. Zahlen nannte Meierjohann nicht.


Der Freizeitpark war Ende Mai in die Sommersaison gestartet – ursprünglich geplant war Anfang April. Am Freitag (26. Juni) will der Familienbetrieb erstmals seine zwei neuen Achterbahnen im Doppelpack in Betrieb nehmen. Zu den Baukosten machen die Erlebnispark-Betreiber zwar keine Angaben. Es sei aber die «größte Investition» in der 90-jährigen Geschichte von Tripsdrill, sagte Meierjohann.

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Der Thrill: Der Streckenverlauf der Familienachterbahn «Volldampf» und der Hängeachterbahn «Hals-über-Kopf» kreuzt sich mehrfach. «Das Konzept wurde eigens für Tripsdrill entwickelt und gilt damit in der Branche als Weltneuheit», warb Meierjohann für die Attraktionen. Bei «Volldampf» geht es zudem nicht nur voraus, sondern auf Schienen auch rückwärts. Und «Hals-über-Kopf» soll seinem Namen mit vier Überschlägen alle Ehre machen.

Auch andere Vergnügungsparks im Südwesten sind nach den Lockerungen der seit Mitte März geltenden Corona-Einschränkungen seit Ende Mai wieder geöffnet. Es gelten eine Begrenzung der Besucherzahlen, Abstandsregeln und Hygienevorschriften, teilte der Verband Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen mit. Dies funktioniere. In den
Attraktionen sei das Tragen einer Mund-Nasen-Maske Pflicht.