Neue Art: Brauner Killer-Wurm breitet sich in den Gärten aus

Auf dem moosbewachsenen Boden windet sich ein großer, dunkel glänzender Regenwurm, dessen segmentierter Körper in sanften Kurven verläuft und natürliche Bodenprozesse symbolisiert auf dieser Fläche.
Symbolbild © imago/blickwinkel

Wer Gartenarbeit schätzt, muss sich früher oder später mit Schädlingen auseinandersetzen. Schnecken, Käfer und Co. können mühevoll angelegte Beete und Pflanzen kurzerhand zunichtemachen. Nun gibt es schlechte Neuigkeiten: Ein Killer-Wurm breitet sich aus.

Gartenarbeit gehört zu den beliebtesten Hobbys der Deutschen. Nun gibt es schlechte Nachrichten für Naturfreunde. Ein Killer-Wurm breitet sich aus und macht Gärtnern zu schaffen.

Neuer Schädling: Das hilft gegen das lästige Tier im Garten

Wer sich zuhause um den Garten kümmert, kennt das Problem: Schädlinge können die harte Arbeit schnell vernichten. In Deutschland kommen zahlreiche Schädlinge vor, die die Pflanzengesundheit bedrohen. Dazu zählen zum Beispiel Blattläuse, Spinnmilben, Schildläuse und Rüsselkäfer. Aber auch Maulwürfe können unschöne Hügel im Garten hinterlassen, die viele als störend empfinden.

Gegen Pflanzenschäden können Bürger auf natürlichem Wege vorgehen. Blattläuse können Gärtner mit Pflanzensprays aus natürlichen Zutaten wie Knoblauch bekämpfen oder Marienkäfer als natürliche Feinde einsetzen. Läuse lassen sich durch Abwischen oder Schmierseifenlösungen beseitigen, und Weiße Fliegen meiden duftende Kräuter wie Rosmarin und Thymian.

Killer-Wurm breitet sich aus: Das droht jetzt im Garten

Die chemische Schädlingsbekämpfung dagegen nutzt spezielle Substanzen wie Insektizide oder Herbizide, um Schädlinge, Pilze und Unkraut effektiv und schnell zu beseitigen. Diese Mittel wirken gezielt gegen bestimmte Organismen, sollten Bürger jedoch nur in der richtigen Dosierung verwenden, da eine Über- oder Unterdosierung Resistenzen fördern oder Nützlinge wie Bienen schädigen kann. Einige Stoffe können sich in Böden und Gewässern anreichern und so in die Nahrungskette gelangen. Auch ein neues Verbot, Schädlinge zu töten, sollten Bürger beachten.

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Aktuell breitet sich zudem ein Killer-Wurm aus. Der invasive Plattwurm Obama nungara verbreitet sich zunehmend in Europa, vor allem durch den Handel mit Zierpflanzen. Der Wurm frisst Regenwürmer und Schnecken, hat jedoch kaum natürliche Feinde, da er bitter und ungenießbar ist. Sein Einfluss auf Regenwürmer bedroht die Bodenqualität und könnte negative Folgen für Landwirtschaft und Ökosysteme haben. Besonders alarmierend ist die schnelle Verbreitung, etwa in Frankreich, wo innerhalb eines Monats über 1500 Exemplare in einem Garten gesammelt wurden. Hobbygärtner können ihren Garten schützen, indem sie Erde kontrollieren und feuchte, dunkle Stellen im Garten überwachen. Funde sollten mit einem Foto gemeldet werden, um frühzeitig Maßnahmen gegen die Ausbreitung zu ergreifen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, DWD)