
Eine weitere Debatte wurde nun gerade vor dem Beginn der Weihnachtszeit entfacht: Weihnachtsmärkte sollen künftig umbenannt werden. Diese Überlegungen stoßen bei den Bürgern hierzulande auf heftige Gegenwehr.
Mit der Nachricht, dass Weihnachtsmärkte künftig umbenannt werden sollen, stoßen die Verantwortlichen auf heftige Kritik. Die Bürger sehen in dieser Aktion mehr als nur eine einfache Namensänderung und reagieren entsprechend wütend.
Kosten machen den Veranstaltern zu schaffen: Einer kam auf eine besondere Idee
Wie bereits immer mehr Veranstalter von Weihnachtsmärkten betonen, seien die Sicherheitsauflagen so hoch und dementsprechend teuer, dass man sich diese gar nicht leisten könne. Da viele Städte und Kommunen sich an den Kosten gar nicht oder nur unzureichend beteiligen wollen, ist dies für private und kleine Veranstalter wie zum Beispiel Vereine einfach unbezahlbar. Ein Veranstalter kam jetzt jedoch auf eine besondere Idee. Aufgrund der Auflage, dass der Weihnachtsmarkt wegen seiner Lage von allen vier Seiten abgesichert werden müsse, wollte er diesen umbenennen. Der Markt sollte „Genusswelt im Advent“ heißen. Doch diesem Vorhaben machte die Stadt Kempen einen Strich durch die Rechnung.
Weihnachtsmärkte sollen künftig unbenannt werden: „Damit geht so viel verloren“
Wie die Stadt selbst erklärt, hätte die Namensänderung nicht zu einer Erleichterung der Auflagen geführt, weshalb der Veranstalter des Marktes nun zurückgerudert ist und den Antrag für einen Weihnachtsmarkt gestellt hat. Doch die Bürger können dieses Ereignis nicht vergessen. Sie sehen darin nicht nur eine reine Umbenennung, sondern fürchten den Verlust von Traditionen.
So äußerten sich einige Bürger recht kritisch. Sie fordern ihren Weihnachtsmarkt mit genau diesem Namen. Denn in Deutschland seien die meisten Menschen christlich, und die christliche Tradition hierzulande eng mit der Bevölkerung verwoben. Benennt man die Weihnachtsmärkte um, würde genau diese Tradition verloren gehen. Zahlreiche Menschen haben bereits angekündigt, diesen Markt dann nicht besuchen zu wollen. Inzwischen ist der Veranstalter jedoch zur Vernunft gekommen und will den Weihnachtsmarkt auch als solchen betreiben. Denn eine Umbenennung hätte zu keiner Erleichterung der Auflagen geführt.
(Quellen: eigene Recherche der ka-insider-Redakteure, Facebook, Deutscher Städtetag)














