Neue E-Auto Alternative: Porsche-Chef sieht es als Milliardenmarkt

Oliver Blume der Porche-Chef
Foto: Matti Blume, CC BY-SA 4.0, Wiki

E-Autos werden immer beliebter. Die Porsche AG entwickelt einen Gegenspieler dazu. Ein dort entwickelter alternativer Antrieb soll laut Porsche-Chef ein Milliardenmarkt sein.

Porsche-CEO Oliver Blume zeigt sich optimistisch, wenn es um Alternativen zum E-Antrieb geht. Die Porsche AG ist emsig daran, einen solchen Antrieb zu entwickeln. Blume sieht sehr viel Potential in den Alternativen und erklärt: „Das wird ein Milliardenmarkt.“

Trotz Krise weiter im Anstieg

Aktuell gibt es eine Chipkrise, die auch die Porsche AG betrifft. Dem Erfolg des Luxuskarossen-Konzerns scheint das keinen Abbruch zu tun. Das deutsche Unternehmen ist weiter im Aufschwung. Es konnten im 3. Quartal 2021 218.000 Fahrzeuge vom Stuttgarter Autokonzern ausgeliefert werden.

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Gegenüber dem Vorjahr machte der Autobauer also ein Plus von 13 Prozent. Damit stellt Porsche einen eigenen weiteren Rekord auf. Besonders gefragt sind dabei vor allem der Taycan. Dieses Modell hat den Evergreen Porsche 911 damit abgelöst.

Den Erfolg verdankt Porsche, laut Blume seinem neuen Weg. „50 Prozent der Taycan-Fahrer sind Neukunden.“ Das Unternehmen selbst setzt viel in die Entwicklung eines eigenen E-Fuel-Antriebs. Damit möchte der Stuttgarter Autobauer den Markt revolutionieren.

Innovation mit Pioniergeist

Insgesamt verkauft die Porsche AG 40 Prozent E-Autos ihres gesamten Absatzes. Das Ziel ist es, bis 2030 daraus 80 Prozent werden zu lassen. Hierfür sollen reine E-Autos und Hbyriden an den Markt gehen. Blume hat eine optimistische Zukunftsprognose. Denn durch weitere Investitionen und Entwicklungen, soll der E-Fuel-Antrieb weiter für Aufschwung sorgen.

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Bill Gates erklärte jüngst, dass der E-Fuel-Antrieb der E-Mobilität überlegen sein könnte. Zudem ist Porsche an vielen Nachhaltigkeitsprojekten beteiligt. So investiert das Unternehmen über eine Milliarde Euro in solche Projekte. Deren Ziel ist es, erneuerbare Energiequellen aufzubringen.

Unter anderem impliziert dies auch eine Fabrik in Chile, welche so umgebaut sein soll, dass aus Windenergie künstlicher Sprit produziert werden kann. Damit würden auch Verbrennermotoren umweltfreundlich fahren können.

„Das wird ein Milliardenmarkt“, erklärte Blume, der von der neuesten Technik überzeugt ist. Der erste synthetische Kraftstoff könnte schon im nächsten Jahr an den Start gehen. Dann tatsächlich sprichwörtlich, denn er soll zu erst im Rennsport verwendet werden.