
Mit dem neuen Jahr kommt auch eine neue Maßnahme auf die Bürger zu: Es gibt zukünftig einen Chip in der Mülltonne, der bestimmte Daten sammeln und weitergeben soll. Doch das ist nicht die einzige Änderung.
Mit dem neuen Jahr sind nun weitere Bürger von einer Maßnahme betroffen, die bereits im letzten Jahr begonnen hat. Sie bekommen einen Chip in ihre Mülltonne, der bestimmte Aufgaben erleichtern soll.
Erste Maßnahmen bereits umgesetzt: Erweiterung in diesem Jahr
In Bezug auf den Müll gibt es auch in diesem Jahr wieder einige Veränderungen, auf die sich die Bürger hierzulande einstellen müssen. Im letzten Jahr haben bereits einige Kommunen damit begonnen, die gelben Säcke durch gelbe Tonnen zu ersetzen. Diese seien nicht nur umweltfreundlicher, sondern erweisen sich in der Praxis auch als sehr viel nützlicher. So landet der Müll aus den gelben Säcken oftmals verstreut in der Umgebung, da Wildtiere und Katzen zum Beispiel auf der Suche nach etwas Fressbarem die Säcke aufreißen. Auch Unwetter leisten ihren Teil zum Verstreuen des Mülls in der Gegend. Dies kann bei den Tonnen nicht passieren. Doch diese Änderung ist nicht die einzige, die auf die Bürger in diesem Jahr zukommt.
Chip in der Tonne: Müllentsorgungsbetriebe rüsten um
Bereits im letzten Jahr haben einige Kommunen damit begonnen, die Restmüll-Tonnen der Bürger mit einem Chip zu versehen. Damit will man gleich mehrere Dinge erreichen. Zum einen kontrollieren einige Betriebe auf diese Weise die Zusammensetzung des Mülls, wenn der Chip sich beispielsweise in Bio-Tonnen befindet. Damit lässt sich schnell feststellen, ob der Biomüll einen Fremdstoffanteil von unter drei Prozent und somit verwertbar ist.
Zum anderen soll der Chip für eine Datenerhebung genutzt werden. Die Betriebe wollen so feststellen, wie oft die Tonne geleert wird. Wenn eine Tonne öfter geleert wird, will man den zugehörigen Haushalt auch mehr zur Kasse bitten. Getreu dem Motto: Wer mehr Müll produziert, soll auch mehr Gebühren zahlen. Damit will man die Müllmenge verringern. Die Bewohner in Bonn, Heilbronn oder im Landkreis Cuxhaven sind beispielsweise davon betroffen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Verbraucherzentrale, Bundesumweltministerium, kommunale Entsorgungsbetriebe, dpa)














