
Millionen Hunde- und Katzenbesitzer müssen aufgrund einer neuen Pflicht bald handeln. Es geht um ein Problem, das sich in den letzten Jahren immer weiter vergrößert hat.
In den letzten Jahren hat ein großes Problem mit Haustieren zugenommen. Deshalb hat die EU eine neue Regel beschlossen, aufgrund der nun Millionen Hunde- und Katzenbesitzer handeln müssen. Tierschützer sehen dies als dringend notwendig an.
Ein großes Problem in der EU: „Wir müssen endlich handeln“
Trotz massiver Aufklärung und zahlreichen Kampagnen halten sich viele Hunde- und Katzenbesitzer einfach nicht an einfache Empfehlungen. Dazu zählt das Kastrieren und Chippen ihrer Tiere. Durch Ersteres kann man die unkontrollierte Vermehrung von Hunden und Katzen verhindern. Letzteres sorgt dafür, dass man das Tier im Notfall dem Besitzer zuordnen und ihn über dessen Verbleib informieren kann. Viele kommen dieser Pflicht jedoch nicht nach, auch wenn das Kastrieren inzwischen in einigen Bundesländern vorgeschrieben ist und sogar ein Bußgeld bei Missachtung drohen kann.
Dies führt auch dazu, dass immer mehr Tiere, auch gerade geborene, ausgesetzt und dem sicheren Tod überlassen werden. Denn die Tierheime beklagen deutschlandweit, dass sie überfüllt sind und keine Tiere mehr aufnehmen können. Damit nimmt die Zahl der Aussetzungen und Todesfälle zu. Tierschützer sehen schon seit Längerem einen dringenden Handlungsbedarf.
Hunde- und Katzenbesitzer müssen handeln: Das besagt die neue Pflicht
Ein weiteres Problem ist der illegale Tierhandel, der den EU-Markt weiter überschwemmt. Kranke Tiere kommen so in die EU und verursachen weitere Probleme. Um diese nun in den Griff zu bekommen, hat die EU grünes Licht für eine neue Regel gegeben. Nach dieser müssen alle Hunde und Katzen in der Europäischen Union durch einen Mikrochip eindeutig identifizierbar sein.
Händler müssen innerhalb von vier Jahren dieser Pflicht nachkommen. Private Tierbesitzer haben bei Hunden zehn Jahre Zeit, bei Katzen sind es 15 Jahre. Katzen auf Bauernhöfen bleiben von dieser Regel ausgenommen. Aufgrund der neuen EU-Regelung müssen Hunde zudem in einer einheitlichen Datenbank erfasst werden. Durch diese Maßnahmen will man den illegalen Tierhandel eindämmen und den Tierschutz erhöhen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














