Neue Regel ab August: Es trifft Millionen Besitzer alter Heizungen

Ein Sanitärdienstleister in Arbeitsmontur – rotes Polohemd und Blaumann – installiert eine Heizung an der Wand. Er richtet den Heizkörper aus und befestigt ihn. Eine rote Zange liegt auf dem Boden.
Symbolbild © istockphoto/ronstik

In diesem August kommen einige Neuerungen des täglichen Lebens auf uns zu. Auch Besitzer alter Heizungen sind betroffen. Diese haben aber einen guten Grund zur Freude.

Der Sommer ist in vollem Gange, und fast alle befinden sich in den Ferien. Mit Blick auf den nächsten Monat kann man aber bereits jetzt ein paar Neuerungen verkünden. Für Besitzer alter Heizungen gibt es richtig gute Nachrichten.

Im nächsten Monat erwarten uns eine Menge Neuerungen im täglichen Leben

Die erste ist wahrscheinlich nicht die freudigste Nachricht, aber in jedem Fall notwendig: Die Frist, unsere Steuererklärung für vergangenes Jahr zu machen, rückt näher. Eigentlich fiele sie auf den 31. August. Da das aber ein Samstag ist, ist in diesem Jahr der 2. September Stichtag. Eine besondere Gruppe kann hier übrigens bis zu 2.800 Euro zurückbekommen. Auch für BAföG-Empfänger gibt es mehr Geld. Um ganze fünf Prozent steigt der staatliche Zuschuss ab August. Die Summe, die Besitzer alter Heizungen aber erhalten können, spielt in einer ganz anderen Dimension.

Für die Romantiker unter den Bahnreisenden fallen ab nächstem Monat leider zwei begehrte Strecken weg. Sowohl den Nachtzug von Berlin nach Paris als auch von Berlin nach Brüssel wird es ab dem 12. August nicht mehr geben. Erst am 25. Oktober werden diese Züge, nach den Bauarbeiten, wieder durch die Nächte fahren. Und die Besitzer alter Heizungen? Diese konnten sich auch jetzt schon über riesige staatliche Zuschüsse freuen. Denn die Regierung unterstützt es, wenn man seine alte Heizung gegen eine neue, klimafreundlichere eintauschen will. Hierhin wird sich das Angebot nun aber noch einmal erweitern.

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Die staatlichen Zuschüsse erreichen hierbei ein völlig neues Niveau

Viele Menschen würden sich gerne ein weniger umweltschädliches Heizsystem einbauen. Dass so etwas nicht umsonst ist, liegt auf der Hand. Somit zahlt Vater Staat, wenn man das Projekt in seinem Eigenheim angeht, bis zu 70 Prozent der Kosten. Das ist ein willkommener Anreiz für Hausbesitzer, gute langfristige Pläne endlich in die Tat umzusetzen. Doch was ändert sich indessen für Besitzer alter Heizungen in diesem August? Die Zugänglichkeit zu dem Geld wird breiter.

Denn bislang konnten nur Eigentümer von selbstgenutzten Einfamilienhäusern oder Eigentumswohnungen in Deutschland diese Förderung beantragen. Ab August 2024 sind jedoch auch Eigentümer von vermieteten Einfamilienhäusern sowie von selbstgenutzten oder vermieteten Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften antragsberechtigt, sofern Maßnahmen am sogenannten Sonder­eigentum durchgeführt werden. Das ist eine wertvolle Chance, sein Heizsystem umweltfreundlicher zu gestalten und gleichzeitig von den erheblichen staatlichen Zuschüssen zu profitieren. Der bevorstehende August bringt somit nicht nur neue Möglichkeiten für Heizungsmodernisierungen, sondern auch einen bedeutenden Schritt in Richtung umweltfreundlicher Energieverwendung in Deutschland.