
Für Familien gibt es nun einen Zuschuss. Der Staat zahlt Tausende Euro und unterstützt damit insbesondere diejenigen, die über weniger Einkommen verfügen. Der Zuschuss ist an einige Bedingungen geknüpft.
Mit der neuen Regelung, die erst seit einigen Wochen gilt, gibt es für Familien einen Zuschuss, der ihnen richtig nutzen kann. Zwar muss man bestimmte Bedingungen erfüllen. Doch insbesondere Haushalten mit geringerem Einkommen nutzt dies deutlich.
Neue Regelung soll einkommensschwache Familien unterstützen
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (kurz: BEG) steuert die staatliche Unterstützung für energetische Sanierungen und klimafreundliche Heizungen in Deutschland. Bislang galt: Wer eine alte fossile Heizung gegen ein System mit erneuerbaren Energien austauschte, konnte extrem hohe Zuschüsse von bis zu 70 % der Gesamtkosten erhalten.
Die Basisförderung von 30 Prozent erhielt jeder private Eigentümer für den Einbau einer Wärmepumpe, Solarthermie- oder Biomasseanlage oder beim Anschluss an Fernwärme. Der Einkommensbonus von ebenfalls 30 Prozent wurde selbstnutzenden Eigentümern gewährt, deren zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen unter 40.000 Euro lag. Weitere fünf Prozent gab es extra für Wärmepumpen, wenn diese Erde, Wasser oder Abwasser als Wärmequelle nutzten oder mit natürlichen Kältemitteln arbeiteten. Die förderfähigen Kosten für den Tausch waren auf 30.000 Euro für die erste Wohneinheit begrenzt, wodurch der maximale Zuschuss bei 21.000 Euro lag.
Neuer Zuschuss für Familien: Diese neue Regelung gilt jetzt
Mit der neuen Richtlinie vom 21. Juli hat die Bundesregierung die Förderung neu gestaltet. Der Fokus liegt nun auf Haushalten mit geringerem Einkommen. Den Einkommensbonus bei der Heizungsförderung hat der Staat nun sozialer gestaffelt. Haushalte mit sehr geringem Einkommen erfahren nun eine noch stärkere Entlastung, während Höherverdienende weniger Boni erhalten. Die Tilgungszuschüsse für Effizienzhäuser hat die Regierung pauschal um 10 Prozentpunkte abgesenkt. Der 5-%-Bonus für die EE-Klasse fällt weg. Gebäude in einem energetisch besonders schlechten Zustand erhalten künftig Unterstützung.
Mit diesen Veränderungen will man die Gebäudeförderung auch für Haushalte interessant machen, die über ein geringeres Einkommen verfügen. Zudem will man Eigentümern von Immobilien in schlechtem Zustand zusätzlich unter die Arme greifen. Die Bundesregierung betont, dass man den Bürgern nun Planungssicherheit geben könne, die diese dringend brauchen können.
(Quellen: KfW, BMWE)














