Neues Heizungsgesetz kommt für Millionen deutsche Haushalte

Der Blick fällt aus einer Wohnung mit hohen Fenstern direkt nach draußen über die Stadt. Die Fenster sind alle geschlossen. Vor ihnen befindet sich eine Heizung.
Symbolbild © istockphoto/hanohiki

Und noch eine schlechte Nachricht für Millionen deutsche Haushalte: Ein neues Heizungsgesetz kommt und erhöht damit wieder einmal den finanziellen Druck auf diejenigen, die sowieso schon nicht viel haben. Die Bürger sind enttäuscht.

Eigentlich war alles anders geplant. Nun wird ein weiteres Versprechen an die Bürger gebrochen: Millionen deutsche Haushalte sind von einem neuen Heizungsgesetz betroffen, das sie finanziell noch mehr belasten wird.

Gesetz sollte massive Änderungen mit sich bringen: Widerstand regte sich

Eigentlich wollte man mit dem neuen Heizungsgesetz erreichen, dass diejenigen Anlagen, die mit fossilen Brennstoffen wie Gas oder Öl betrieben werden, immer mehr aus den Häusern und Wohnungen verschwinden und durch klimafreundlichere Alternativen ersetzt werden. Dies betraf vornehmlich Hausbesitzer und Vermieter. Diese wären nach dem neuen Gesetz gezwungen, alte Anlagen auszutauschen. Dies hätte zu Beginn beim Einbau mehr Geld gekostet als die klassischen Heizungsanlagen, hätte sich dann aber während des Betriebs rentiert. Und auch die Umwelt hätte sich bedankt.

Doch gegen dieses Gesetz regte sich Widerstand. Viele Hausbesitzer beschwerten sich, dass man sie zu teureren Maßnahmen zwingen würde und enorm hohe Kosten auf sie zukommen. Für so manch einen Eigenheimbesitzer nicht stemmbar. Nun greift ein neues Heizungsgesetz.

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Millionen deutsche Haushalte benachteiligt: Neues Heizungsgesetz sorgt für Kostenexplosion

Das bisher geplante Heizungsgesetz kommt nun nicht, mit verheerenden Folgen für Millionen Haushalte. Gerade wer zur Miete lebt, spürt die Konsequenzen recht schnell. Zum einen gilt für klassische Brennstoffe die CO2-Steuer, die die Preise in die Höhe treibt. Zum anderen sorgen geopolitische Konflikte schon seit Jahren dafür, dass die Preise für Öl und Gas hoch bleiben und sich nicht wieder entspannen.

Damit zahlen die Mieter, die über die Heizungsanlage gar nicht zu entscheiden haben, einen deutlich höheren Preis. Allerdings soll der Anteil an klimafreundlichen Brennstoffen mit den Jahren steigen. Diese kosten ebenfalls mehr und werden auf die Mieter umgelegt. Zumindest einen Vorteil soll das neue Heizungsgesetz haben: Die Regierung hat eine Kostenbremse für Mieter beschlossen. Zudem teilen sich Vermieter und Mieter künftig die Kosten, wenn der Vermieter eine neue fossile Heizung einbauen lässt.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bundesministerium, Verivox, dpa)