Nicht nur Spinnen: Krabbeltiere erobern im Herbst Wohnungen

Das Bild zeigt ein angekipptes Fenster mit Holzrahmen und silbernem Griff. Links und rechts hängen graue Vorhänge. Draußen sieht man Bäume, Sträucher und Dächer benachbarter Häuser bei Tageslicht.
Symbolbild © istockphoto/Bjoern Wylezich

Für viele Bürger ist es die Albtraumvorstellung: Spinnen in der eigenen Wohnung zu haben, löst Angstzustände und Ekel aus. Gerade im Herbst gilt: Krabbeltiere erobern Wohnungen, Fenster oder Türen sollten lieber geschlossen bleiben.

Spinnen zählen zu den unbeliebtesten Tieren, die wenige Bürger gern zuhause haben. Aber auch andere Krabbeltiere erobern im Herbst die Wohnungen. Bürger sollten Vorsichtsmaßnahmen einhalten.

Ekelalarm: So viele Krabbeltiere existieren in Wohnungen

Die eigene Wohnung sauber zu halten, ist vielen Bürgern ein Anliegen. Doch die Sauberkeit kann zur Herausforderung werden – denn von Krabbeltieren über Mikroorganismen bis hin zu Schädlingen kann sich Ungeziefer einmisten. Eine oft unterschätzte Gefahr sind zum Beispiel Milben. Während Hausstaubmilben überall, besonders in Betten und Textilien vorkommen und nur bei Allergikern Reaktionen auslösen, können Krätzmilben die Haut befallen. Auch Zecken gehören zu Milben und übertragen eine Vielzahl an Krankheiten.

Sichtbar sind Milben meist nur schwer, und die Beschwerden entstehen vor allem durch ihre Ausscheidungen. Vorbeugend helfen Maßnahmen wie milbendichte Bezüge, regelmäßiges Waschen von Bettwäsche und medizinische Behandlung besonders bei Krätzmilben. Auch Bettwanzen gehören zu den Schädlingen, die man lieber nicht zuhause haben möchte. Die kleinen, rotbraunen Insekten verstecken sich tagsüber und beißen nachts. Oft werden sie durch Gepäck oder gebrauchte Möbel eingeschleppt und verstecken sich in Tapeten, Lichtschaltern, Bettrahmen und weiteren Orten. Durch ihre Vermehrung und Verstecke sind sie sehr schwer auszurotten.

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Krabbeltiere erobern Wohnungen: Das sollten Bürger im Herbst beachten

Um Befall zu vermeiden, helfen neben Hygienemaßnahmen auf Reisen vor allem regelmäßiges Putzen. Staubsaugen und Wischen sollten mindestens einmal pro Woche auf dem Plan stehen, um Staub und Krümel gar nicht erst anzusammeln. In Küche und Bad empfiehlt es sich, Flächen nach Benutzung direkt abzuwischen, da das Bakterienaufkommen besonders hoch ist. Bettwäsche und Handtücher sollten regelmäßig gewechselt werden. Bei bestimmten Hygieneproblemen sollten Bürger sich sofort umstellen.

Das gilt auch für Krabbeltiere, die Wohnungen erobern: Wenn es draußen kälter wird, suchen viele Insekten ein warmes Versteck und gelangen so ins Haus. Dazu gehören verschiedene Wanzenarten wie die Grüne Stinkwanze, die Kiefernwanze oder die Lederwanze. Auch Marienkäfer, Florfliegen und sogar Schmetterlinge wie das Tagpfauenauge überwintern gerne in Wohnräumen. Spinnen wie die Hauswinkel- oder Zitterspinne sind ebenfalls typische Gäste im Herbst, auch wenn sie harmlos sind.