
Trotz der Ansammlung von Keimen bleibt die Betthygiene in einigen Haushalten auf der Strecke. Wer seine Bettwäsche nie mehr wechseln will, kann jedoch diesen Trick für „Faule“ anwenden – und sich die lästige Arbeit ganz einfach sparen.
Haushaltsmuffel werden es wohl kaum glauben: Dieser simple Hack hilft ganz unkompliziert bei der Betthygiene. Das nervige Wechseln der Bettwäsche entfällt.
Was sich im Bett alles tummelt
Ob Schweiß, Hautschuppen oder auch mal Reste vom gemütlichen Frühstück im Schlafzimmer: Das Bett ist ein echter Hotspot für alles, was im Alltag so hinterlassen wird. Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) rät Haushalten deshalb, ihre Bettwäsche im 14-Tage-Rhythmus zu wechseln. Wer besonders viel schwitzt, das Bett häufiger für andere Dinge nutzt oder eine Allergie hat, sollte sogar noch öfter frisch beziehen. Viele finden die Aufgabe jedoch lästig – und verzichten deshalb auch mal darauf, bis es schließlich zu müffeln anfängt. Ein Trick kann jedoch dazu verhelfen, sich die Arbeit zu vereinfachen, ohne Hygieneprobleme zu riskieren.
Nie wieder Bettwäsche wechseln – so kann es funktionieren
Sie werden als „All-in-one-Decke“ vermarktet – Bettdecken, die ganz ohne separaten Bezug auskommen. Die äußere Textilschicht ist mit der Innenfüllung vernäht und atmungsaktiv. Demnach landet die komplette Decke direkt in der Waschmaschine, ohne dass ein Bezug extra gewaschen und die Bettdecke erneut bezogen werden muss. Ein möglicher Nachteil: Nicht jede Decke passt womöglich in die Waschmaschine. Dennoch bietet das Konzept einigen Haushalten eine praktische Lösung.
Generell gilt: Für eine optimale Betthygiene sollte Essen im Bett die Ausnahme bleiben. Nach dem Aufstehen sowohl die Bettdecke als auch das Kissen kräftig aufschütteln und idealerweise auslüften. Und wer das Risiko für Keime und Schmutz im Bett reduzieren will, wäscht sich am Abend kurz die Füße, bevor es unter die Decke geht. Eine gute Betthygiene hilft im Übrigen nicht nur dabei, Hausstaubmilben ‒ sie ernähren sich primär von Hautschuppen ‒ den Nährboden zu nehmen, sondern auch insgesamt die Schlafqualität zu erhöhen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














