Noch größer: Neue Mutation der Nosferatu-Spinne breitet sich aus

Nosferatu Spinne eingefangen
Foto: pr

Eine neue Mutation der Nosferatu-Spinne breitet sich in Deutschland aus. Sie nimmt bedrohliche Ausmaße an.

Zwischenzeitlich war es ruhig um die Mutation der Nosferatu-Spinne geworden. Doch das täuscht, denn sie breitet sich weiter aus und nimmt dabei immer noch größere Ausmaße an. Erst vor wenigen Monaten sorgte die Spinne in Nord- und Mittelbaden für Angst und Schrecken.

Neue Mutation der Nosferatu-Spinne

Eine der auffälligsten und größten Spinnen Mitteleuropas war im vergangenen Sommer in Scharen zu finden. Mit ausgestreckten Beinen erreicht die Spinnenart eine Größe von fünf Zentimetern. So krabbelte sie durch so manche Wohnung und verbreitete Angst und Schrecken. Die Nosferatu-Spinne zählt zu den Echten Webspinnen und gehört zur Familie der Kräuseljagdspinnen. Ihr Erkennungszeichen ist eine charakteristische Zeichnung auf dem Rücken, die der des Vampirs aus dem gleichnamigen Stummfilm von 1922 ähnelt.

Der Zyklus beginnt von vorn: Nosferatu-Spinne

Die „Zoropsis spinimana“ ist nicht ausgestorben. Nur sterben die einzelnen Exemplare der Gattung bereits nach einem Jahr unmittelbar nach der Eiablage. Diese erfolgt in der Regel zwischen Januar und April. Die Weibchen bleiben meist mehrere Wochen lang bei den Kokons und bewachen sie. In einem Kokon befinden sich dabei bis zu fünfzig Eier und ein Weibchen kann bis zu drei Kokons legen. Einzelne Tiere können ohne Begleitung bis zu eineinhalb Jahre alt werden.

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Es ist davon auszugehen, dass die erste Mutation der Nosferatu-Spinne sich schon bald weiter ausbreiten wird. Denn im Frühling beginnt ein neuer Zyklus. Etwa sechs Wochen nach der Eiablage schlüpfen die jungen Spinnen. Diese häuten sich dann im Laufe des Frühjahrs und Sommers acht- bis neunmal und werden immer größer, bevor sie im Frühherbst geschlechtsreif sind.

Was tun gegen die Nosferatu-Spinne?

Der Winter hat keinen nennenswerten Einfluss auf die Entwicklung der Spinnen. Sie leben ohnehin meist in Gebäuden und nicht im Freien. Andere Tiere verstecken sich in Vogelnistkästen oder unter der Rinde von Bäumen. Seit letztem Jahr ist klar, dass sich die Mutation der Nosferatu-Spinne auch im Oberrheingraben und um Stuttgart sowie im Rhein-Neckar-Raum immer weiter ausbreitet. Eine Gefahr geht von der Spinne aber nicht aus. Daher ist bei einer Sichtung jeder gut damit beraten, erst einmal Ruhe zu bewahren, die Spinne am besten mit einem Glas einzufangen und anschließend aus dem Haus zu bringen.