
Eine deutsche Großstadt wagt sich an ein neues Projekt und errichtet neue Wohnungen nur für lesbische und queere Frauen. Mit dieser Initiative will man etwas ganz Besonderes bewirken.
Eine Großstadt errichtet neue Wohnungen und vermietet diese nur an lesbische oder queere Frauen. Mit dieser Maßnahme will man einen ganz besonderen Raum schaffen.
Seit Jahren im Bau: Fertigstellung sorgt für Euphorie
Die Planung für dieses Projekt liegt schon ein ganzes Jahrzehnt zurück. Das Ziel: Mehr Sichtbarkeit für die lesbische Community in der Großstadt. Der Weg erwies sich als lang und voller Herausforderungen. Dann kam es 2023 endlich zum Bau. Doch auch hier mussten viele Hindernisse überwunden werden, damit es zum ersten Spatenstich kommen konnte. Umso begeisterter und erleichterter sind alle Betroffenen, dass das Gebäude mit den 73 Wohnungen nun endlich steht und auch bezugsfertig ist. Interessierte dürfen sich ab sofort bewerben und eine der begehrten Wohnungen beziehen – wenn alles andere stimmt. Die Bürger zeigen sich begeistert von dem Projekt.
Großstadt errichtet neue Wohnungen: Zielgruppe sind lesbische und queere Frauen
Wer an Regenbogenflaggen und eine große queere Community denkt, hat sofort die Landeshauptstadt Berlin im Kopf. Die deutsche Großstadt gilt nicht nur als besonders tolerant, sondern auch als Zentrale der LGBTQIA+-Community. Die Initiative Rad und Tat Berlin gGmbH (RuT) zeigte sich von einem Wohngebäude nur für queere und lesbische Frauen sofort begeistert und fungierte als Kooperationspartner. 73 Wohnungen mit teils unterschiedlichen Voraussetzungen sind nun bezugsfertig. Darunter gibt es beispielsweise barrierefreie Wohnungen und solche, die auf Personen ausgerichtet sind, die der Pflege bedürfen. Das weiße Gebäude wurde auf einem früheren Parkplatz hinter dem Kino International gebaut.
Mit dem Wohnberechtigungsschein WBS 100/140 bezahlt man sieben Euro pro Quadratmeter. Mit dem WBS 180 sind es 9,50 Euro pro Quadratmeter. Mehr als die Hälfte der Wohnungen fördert die Stadt nämlich öffentlich. Zu den gängigen Abfragen, die Vermieter an ihre zukünftigen Mieter stellen, zählt die sexuelle Orientierung jedoch nicht. Klar ist jedoch, an wen sich dieses spezielle Wohngebäude richtet.
(Quellen: Angaben der Projektträger, Informationen der zuständigen Stadtverwaltung)














