
Nun ist es offiziell: Neue Regeln treten für das Trinkwasser aus dem Wasserhahn in Kraft. Diese sollen den Verbraucher jetzt schützen.
In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme mit Trinkwasser aus dem Wasserhahn. Nun treten harte Regeln in Kraft. Damit werden jetzt europäische Vorgaben umgesetzt und diese sollen den Verbraucher schützen.
Die Probleme mit dem Trinkwasser
In der Vergangenheit gab es bereits mehrfach Probleme mit dem Leitungswasser in deutschen Großstädten. Immer wieder zeigten Untersuchungen im Labor, dass das Wasser so nicht genießbar und sogar gesundheitsschädlich sein kann. Neben Legionellen, die zu einer schweren Lungenentzündung führen können, befinden sich auch zahlreiche andere Substanzen im Trinkwasser aus dem Wasserhahn, die für den Verbraucher schädlich sein können, weil sie in Mengen vorkommen, die bedenklich sind. Dazu gehörten erhöhte Werte von Chrom, Arsen und Blei. Zudem zeigten weitere Tests, dass das Wasser sogar Rückstände der Abbauprodukte von Pestiziden enthielt.
Diese Regeln für Trinkwasser aus dem Wasserhahn gelten jetzt
Mit den neuen Regeln will man diesen Problemen zukünftig begegnen. Diese legte die Europäische Union bereits in ihren Vorgaben fest. Deutschland hat sie nun umgesetzt. Dazu gehört, dass die Grenzen für Schadstoffe heruntergesetzt wurden. Des Weiteren sind Betreiber von Wasserversorgungsanlagen verpflichtet, bis zum 12. Januar 2026 sämtliche Bleileitungen auszutauschen oder diese komplett stillzulegen. Weiterhin müssen Wasserversorger in Zukunft mögliche Gefahren und Risiken bei der Versorgung rechtzeitig erkennen.
Ein weiteres Problem ist laut dem Gesundheitsamt das Problem mit den PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen). Diese finden sich in vielen Produkten wie Anoraks, Pfannen und Kosmetika. Auch in Prozessen der Industrie finden diese Anwendung. Leider sind die PFAS, auch Ewigkeitschemikalien genannt, sehr langlebig. Sie bauen sich nur sehr langsam ab. So kommt es vor, dass sie auch ins Trinkwasser gelangen. Sie können bei Tieren und Menschen enorme gesundheitliche Schäden anrichten. Deswegen soll es eine EU-weite Beschränkung geben. Mit den neuen Regeln soll weiterhin dafür gesorgt werden, dass der Verbraucher das Trinkwasser aus dem Wasserhahn gefahrlos und ohne Bedenken nutzen kann.














