Offiziell: Regierung zieht Sparprogramm durch – Rentenkürzungen

Ein älterer Mann in einer braunen Jacke, mit einer Plastiktüte in der Hand sucht in einem orangen Mülleimer nach Flaschen, für die es Pfand gibt. Immer mehr Rentner in Deutschland haben kaum Geld.
Symbolbild © imago/Dirk Sattler

Die aktuelle Bundesregierung hat den „Herbst der Reformen“ ausgerufen. Nun drohen auch strenge Maßnahmen für die Bevölkerung, denn die Regierung zieht ein hartes Sparprogramm durch. In diesem Zusammenhang wird über Rentenkürzungen diskutiert.

In einer seiner Reden hatte Bundeskanzler Merz bereits angedeutet, dass sich Deutschland das derzeitige Leben nicht mehr leisten kann. Jetzt zieht die Regierung ein neues Sparprogramm durch und kündigt die ersten Maßnahmen an.

Regierung zieht Sparprogramm durch – harte Maßnahmen drohen für Bürger

Vor allem die Empfänger von Bürgergeld sind betroffen. Bürger, die einer Arbeit nachgehen können, aber dennoch Bürgergeld beziehen, sollen strenger sanktioniert werden. Wenn ein Bewerber einen Job zum Beispiel nicht antritt, drohen in diesem Zusammenhang harte Sanktionen. Ebenso trifft es wohl auch den schwächsten Teil der Bevölkerung, die Rentner. Sie fürchten nun Rentenkürzungen im Zuge des Sparpakets, das die Regierung jetzt durchsetzen möchte. Für viele ist das ein Unding, denn sie kommen schon jetzt mit ihrem Geld nicht mehr über die Runden. Doch es trifft bei den Maßnahmen nicht alle.

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Harter Brocken: Tausende Rentner verlieren über 200 Euro monatlich

Von den Kürzungen sind mehr als 750.000 Rentnerinnen und Rentner betroffen. Konkret betrifft es Witwen und Witwer in Deutschland, denn die bekommen eine monatliche Hinterbliebenen-Rente. Die Kürzungen gehen mit finanziellen Einbußen von monatlich circa 208 Euro einher. Doch Achtung: Nicht alle Hinterbliebenen sind von den Kürzungen betroffen. Künftig werden verschiedene Arten von Einkommen der Hinterbliebenen angerechnet, wodurch es zu Kürzungen kommen kann.

Mit anderen Worten: Wer genug eigenes Einkommen hat, soll nicht mehr die volle Höhe der Hinterbliebenen-Rente erhalten. Gerade für diejenigen, die es betrifft, ist das ein harter Schlag, denn sie haben zukünftig rund 200 Euro weniger im Monat zur Verfügung. Und dann sind es auch noch überwiegend Frauen, da sie den größten Anteil der Hinterbliebenen stellen. Rechnet man den Verlust auf das Jahr hoch, kommt man auf fast 2.500 Euro – eine Summe, die schwer zu verkraften ist.