Ohne Steuern: Die größten Freibeträge kommen 2026

Auf einem Schreibtisch liegen verschiedene Dokumente, darunter ein roter Ordner mit der Aufschrift "Steuern". Daneben sind ein Taschenrechner und ein Kugelschreiber zu sehen, die auf den Dokumenten eines geöffneten Ordners liegen.
Symbolbild © istockphoto/gopixa

Steuerzahler aufgepasst: Diese Freibeträge kommen 2026 – und sie fallen deutlich höher als bisher aus. So haben Haushalte die Möglichkeit, bares Geld zu sparen und ihr Konto trotz anhaltend hoher Lebenshaltungskosten zu entlasten. 

Im neuen Jahr wird vieles deutlich teurer für Verbraucher. Doch es gibt auch gute Nachrichten für zahlreiche Bürger. Folgende Freibeträge steigen bald offiziell an.

Erhöhung und spürbare Entlastung: Diese Freibeträge kommen 2026

Nachdem ein teures Jahr endet, müssen sich Haushalte in Deutschland ab 2026 ebenfalls auf steigende Ausgaben einstellen. Zum Beispiel greifen Verbraucher tiefer in die Tasche, um ihre Mobilitätskosten zu decken ‒ sowohl das Deutschland-Ticket als auch Sprit werden kostspieliger. Hinzu kommen Teuerungen bei speziellen Lebensmitteln wie Kaffee oder auch Rindfleisch. Wer sein Konto entlasten möchte, freut sich jedoch möglicherweise über steigende Freibeträge. Bestimmte Grenzen werden angehoben, sodass vielen künftig etwas mehr Spielraum bleibt.

Voraussetzungen: Wer von den Änderungen im neuen Jahr profitiert

Wer nebenberuflich als Trainer, Erzieher oder etwa Gruppenleiter arbeitet, profitiert von der Übungsleiterpauschale. Bisher beläuft sich der Freibetrag auf 3.000 Euro pro Jahr. Ab dem 1. Januar 2026 erhöht sich dieser auf insgesamt 3.300 Euro jährlich. Die Pauschale gilt jedoch nur für Personen, die bei einer mildtätigen Organisation, einem gemeinnützigen Verein oder beispielsweise für kirchliche Gruppen tätig sind. Zudem erhöht sich die Ehrenamtspauschale für Personen, die sich freiwillig engagieren, um 120 Euro auf 960 Euro. Bislang kann man bis zu 840 Euro steuerfrei einnehmen. Auch hier ist das bürgerschaftliche Engagement in einer nicht wirtschaftlich orientierten Organisation Voraussetzung.

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Für Familien ändert sich im neuen Jahr ebenfalls einiges. So steigt zum Beispiel der Kinderfreibetrag auf 9.756 Euro pro Kind an. Der Betrag setzt sich aus dem sogenannten sächlichen Freibetrag in Höhe von 6.828 Euro für das Existenzminimum und dem BEA-Anteil (Betreuung, Erziehung, Ausbildung) in Höhe von 2.928 Euro zusammen. Zudem fließen ab dem 1. Januar 2026 insgesamt 259 Euro Kindergeld pro Kind. Das sind vier Euro mehr als 2025. Bei Unsicherheiten und steuerlichen Fragen hilft es, sich professionell beraten zu lassen und so womöglich weitere Vorteile zu erörtern.

(Quellen: Bundesfinanzministerium, Rentenversicherung)