Pietro Lombardi meldet sich nach Unfall – „Habe es knallen gehört“

Der Sänger Pietro Lombardi steht in der Öffentlichkeit bei einem Auftritt, er trägt wie meistens ein Käppi und Sonnenbrille. Er wirkt besorgt und presst die Lippen aufeinander.
Symbolbild © imago/Eventpress

Pietro Lombardi meldet sich nun nach seinem schweren Unfall zu Wort und schildert den dramatischen Moment. Der Sänger berichtet von Schock und Kritik am Verhalten von Passanten.

Nach dem WM-Abend folgt der Schock: Ein schwerer Crash in Köln wirft Fragen auf. Pietro Lombardi spricht nun erstmals ausführlich über die dramatischen Sekunden.

Ein Abend zwischen WM-Fieber und bitterem Ende

Eigentlich sollte es nur ein lockerer Abend im Zeichen des Fußballs werden. Pietro Lombardi saß am Sonntagabend gemeinsam mit Oliver Pocher vor dem Fernseher, die Stimmung ausgelassen, die deutsche Nationalmannschaft auf Erfolgskurs. Als das Spiel längst entschieden schien, reifte bei dem Sänger ein spontaner Entschluss: Noch schnell ins Fitnessstudio, bevor der Tag endgültig endet. Dass genau diese Fahrt wenige Minuten später in einem dramatischen Moment enden würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand.

Im Podcast „Patchwork Boys“ schildert der 34-Jährige nun, wie schnell sich die Situation veränderte. „Dann ging alles relativ schnell. Ich glaube, ich habe einfach nur noch das Knallen gehört“, erinnert er sich an die Sekunden des Zusammenstoßes. Die Fahrt durch Köln wirkte zuvor noch völlig unspektakulär. Wenig Verkehr, entspannte Straßen, fast schon Routine. Doch an einer Kreuzung kam es dann zum folgenschweren Crash, bei dem sein Audi Q8 schwer beschädigt wurde.

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Schockmoment an der Kreuzung – und viel Kritik

Am Unfallort saßen im anderen Fahrzeug mehrere junge Menschen. Die Fahrerin erlitt Schnittwunden. Für Pietro standen in diesem Moment helfen, beruhigen und da sein im Vordergrund: „Ich bin aber sofort hingegangen und habe versucht, die Situation zu beruhigen“, erzählt er. Besonders bewegend sei für ihn der Moment gewesen, als die Familie der Beteiligten völlig aufgelöst eintraf. Sein eigenes Auto, ein Totalschaden, spielte in dieser Situation keine Rolle. Viel wichtiger war für ihn die Frage, ob alle Beteiligten wohlauf sind.

Gleichzeitig kritisiert er scharf das Verhalten einzelner Passanten, die trotz des Unfalls nach Selfies gefragt hätten. „Dann kommen Leute: ‚Pietro, mach mal Selfie.‘ Leute, der hat einen Unfall!“, so sein Vorwurf. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Unklar ist bislang, wer den Unfall verursacht hat. Schon 2021 musste Pietro seinen Führerschein wegen zu schnellen Fahrens für einen Monat abgeben. 2022 folgte der komplette Entzug wegen mehrerer Verkehrsverstöße – fast zwei Jahre lang. Erst nach einer medizinisch-psychologischen Untersuchung im April 2024 erhielt er die Fahrerlaubnis zurück. Die Polizei registrierte im Jahr 2025 rund 2,5 Millionen Unfälle. 2,2 Millionen davon waren reine Sachschäden.

(Quellen: Patchwork Boys Podcast, KUKKSI, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)