Preis-Hammer: Erste Freibäder verlangen 7 Euro für Pommes

Pommes mit Majo und Ketchup in einer Schale.
Symbolbild © istockphoto/foodandstyle

Mit einem solchen Preis-Hammer haben die Badegäste der Freibäder nicht gerechnet, denn hier kostet eine Portion Pommes jetzt sieben Euro.

Mit einem unglaublichen Preis-Hammer starten jetzt die ersten Freibäder in die Hochsommersaison. Sie verkaufen eine Portion Pommes für sieben Euro.

Stolzer Preis für frittierte Kartoffeln

Zum Besuch im Freibad gehört für viele Badegäste schon von Kindesbeinen an, während des Aufenthaltes bestimmte Snacks zu genießen. Dazu zählen neben Eis oder Gummibärchen auch Pommes. Doch jetzt gibt es einen regelrechten Preis-Hammer, denn erste Freibäder verlangen für eine herkömmliche Portion Pommes stolze sieben Euro.

Die knusprige Leckerei aus frittierten Kartoffelsticks kann sich damit kaum ein Badegast weiterhin einfach so leisten. Eine Familie mit zwei Kindern kommt damit nämlich allein für eine Runde Pommes schnell auf Kosten von knapp 30 Euro. Der hohe Preis für die Speise ist dabei auf mehrere Gründe wie die Inflation, gestiegene Kosten für Energie und Personal oder auch mangelndes Öl zurückzuführen.

Die teuersten Fritten gibt es hier

Man könnte meinen, dass es die teuersten Pommes in München gibt. Doch dort kostet eine Portion im Freibad maximal fünf Euro. Im Gegensatz dazu müssen die Freibadbesucher in Köln deutlich tiefer in die Tasche greifen. Bereits eine kleine Portion Pommes kostet hier fünf Euro. Wer eine große Portion Pommes genießen möchte, der muss sogar sieben Euro dafür bezahlen.

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Als Begründung nennt das Freibad Lentpark in Köln, dass der Ölmangel aufgrund des Ukraine-Krieges die Preise nach oben getrieben habe. Außerdem rechtfertige das Freibad den Preis der Fritten mit der hohen Qualität der Pommes, die der Imbiss anbiete, heißt es weiter in Berichten.

Das Netz reagiert erbost

Auf Facebook diskutieren die User hitzig über die hohen Preise der Imbiss-Pommes. Der Preis-Hammer, den erste Freibäder mit ihrem Preis für Pommes ausgelöst haben, hinterlässt bei vielen einen fahlen Beigeschmack. Ein User ruft zum Boykott auf: “Einfach nicht kaufen, dann müssen sie mit dem Preis runter, sonst bleiben die darauf sitzen…“.

Das Freibad Höhenbergbad bietet die Pommes günstig an. Die Betreiberin erklärte gegenüber Medien: „Ich bin nicht wie die anderen Bäder. Ich habe seit dem letzten Jahr die Preise auf Pommes und Getränke nicht erhöht. Nur die Preise auf Gerichte mit Fleisch“.