
Da vergeht vielen wohl der Appetit: Wer Urlaub an der Ostsee plant, muss offenbar mit deutlichen Teuerungen beim Essen rechnen. Allerdings gibt es clevere Möglichkeiten, um trotz Preisanstieg bares Geld zu sparen.
Steigende Preise für Fisch, Eis und Co. trüben die Vorfreude auf den diesjährigen Urlaub an der Ostseeküste. Wie es dennoch gelingt, die Ferienkasse zu schonen.
Ernüchterung: Wer eine Reise an die Küste plant, muss aufpassen
130 Euro ‒ so viel gaben die Deutschen 2025 täglich pro Person in ihrem großen Erholungsurlaub aus. Das belegt eine Umfrage der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen. Vor allem in teuren Zeiten beginnen Reiselustige oft früh damit, ihr Budget für die Auszeit anzusparen. Sie verzichten zum Beispiel auf teure Restaurantbesuche, um sich erst im Urlaub einige kulinarische Highlights zu gönnen. Dennoch sollte das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen. An der beliebten polnischen Ostseeküste droht nun jedoch ein echter Preisschock.
Teuerungen an der Ostsee: Urlauber greifen tief in die Tasche
Bereits im vergangenen Jahr gab es Teuerungen: Wer an die Ostsee fuhr, musste nicht nur mehr Geld für Freizeitaktivitäten einplanen. Auch für Eis und warme Gerichte ließen Betriebe Urlauber tiefer in die Tasche greifen. Nun erwartet man ein ähnliches Szenario, obwohl ein Urlaub an der polnischen Küstenregion im Vergleich immer noch günstig bleibt. Unter anderem wird von einem Preis von über 40 Euro für ein Zandergericht berichtet. Wer auf günstige Fischspezialitäten hofft, muss sich demnach ganz genau umschauen.
Je nach Ferienort können Reisende jedoch kräftig bei der Unterkunft sparen. Deshalb lohnt sich ein gründlicher Vergleich der verfügbaren Angebote. Wer die Urlaubskasse schonen möchte, sollte zudem die touristischen Zentren verlassen und kleinere Nachbarorte ansteuern. Oft liegen preiswerte Unterkünfte nur wenige Kilometer landeinwärts oder an den angrenzenden Küstenseen. Auch beim Essen gilt: In den Seitenstraßen abseits der Promenaden finden sich häufig familiengeführte Kantinen, sogenannte „Bar Mleczny“ (Milchbar). Diese bieten traditionelle polnische Hausmannskost zu Bruchteilen der Restaurantpreise an. Eine gute Vorbereitung und die Suche nach Alternativen zu beliebten Hotspots können also bares Geld sparen.
(Quellen: Reiseberichte, Tourismusverbände, Restaurants, dpa)














