
Unter den Bürgern geht tatsächlich die Angst um, ein Kind nicht finanzieren zu können. Dabei wünschen sich die meisten direkte Leistungen, von denen Familien profitieren würden. Das Rekordtief der Geburtenrate ist nur ein Indiz für die Krise.
Angst vor den Kindern: Bundesregierung muss endlich handeln
Was die Bürger von Bundeskanzler Merz definitiv brauchen, ist mehr Sicherheit, beispielsweise in der Sozialpolitik. Wenn beide Elternteile Angst haben, ihren Job zu verlieren und ins Bodenlose zu fallen, werden sie sich gar nicht trauen, Nachwuchs in die Welt zu setzen. Außerdem muss es möglich sein, berufstätig zu sein und dabei Kinder zu haben. Wie sieht es mit der Betreuung in Kindergärten und Ganztagsschulen aus?
In vielen Familien ist es nicht möglich, dass ein Elternteil zu Hause bleibt und sich um die Erziehung der Kinder kümmert. Meistens müssen beide arbeiten, um sich das Familienleben leisten zu können. Die Bürger sind zunehmend verunsichert, wenn es um ihre Zukunft und Sicherheit geht. Viele zweifeln daran, dass ihre Rente in den nächsten Jahren überhaupt noch abgesichert sein wird. Die vielen neuen Einschränkungen und Streichungen tragen dazu bei.
Abgehängt: Rekord-Tief in Deutschland bei Geburtenrate
Zu den schwächeren Bevölkerungsschichten gehören Alleinerziehende. Sie fühlen sich von der Politik abgehängt und wünschen sich gezielte Unterstützung. Außerdem haben immer mehr Deutsche Angst vor weiteren Krisen in der Wirtschaft, auf dem Arbeitsmarkt und im Hinblick auf das Klima.
Kaum zu glauben, aber wahr: Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist die Geburtenrate in Deutschland so niedrig wie nie zuvor. Im Jahr 2025 kamen nur 654.300 Kinder in Deutschland zur Welt. Dies zeigt einen anhaltenden Trend, der sich in den kommenden Monaten und Jahren kaum leugnen lassen wird.
(Quellen: Statistisches Bundesamt Deutschland)














