
Die Bevölkerungszahl in Deutschland hat einen Rekordstand erreicht, denn hier leben jetzt so viele Menschen wie nie zuvor. Schon in den letzten Jahren zeigte sich ein eindeutiger Trend nach oben.
Ca. 80 Millionen Menschen leben in Deutschland – eine Antwort, die man erhält, wenn man Bürger nach der Bevölkerungszahl in Deutschland fragt. Fakt ist: In diesem Jahr hat diese einen Rekordstand erreicht, denn es leben so viele Menschen wie noch nie in Deutschland.
Alle zehn Jahre: Volkszählung und Hochrechnungen – Experten sehen schon seit Jahren einen Trend
Alle zehn Jahre wird in Deutschland eine große Volkszählung veranstaltet. Die letzte fand 2022 statt und wird seitdem für Hochrechnungen der Bevölkerung genutzt. Schon in den letzten Jahren zeichnete sich ein Trend ab, dass die Bevölkerung sich stetig nach oben entwickelt. 2022 gab es bereits eine Bevölkerungszahl von 84 Millionen. Es stellte sich jedoch heraus, dass diese zu hoch angesetzt war. Man korrigierte sie nach unten auf 82,6 Millionen Menschen. Experten schlüsseln mit den Daten ebenfalls die Wohnorte der Menschen auf und können so feststellen, in welchem Bundesland es den meisten und wo es den geringsten Populationszuwachs gab. Denn wie viele Bürger wohin ziehen, schwankt innerhalb Deutschlands gewaltig.
So viele Menschen wie nie zuvor: Experten erklären Rekordstand
Ende 2024 lebten in Deutschland 83,6 Millionen Menschen, womit die Bevölkerungszahl einen Rekordstand erreicht. Es gibt 42,3 Millionen Frauen und 41,2 Millionen Männer. Doch auch wenn die absolute Zahl die höchste ist, ist der Zuwachs nicht der größte. Dieser betrug nämlich im Vergleich zu 2023 nur 0,1 Prozent und damit gerade einmal 121.000 Menschen. Denn im Vorjahr betrug der Zuwachs noch 0,4 Prozent, was 338.000 zusätzliche Bürger bedeutet. Der Grund für den neuen Rekordstand ist, dass zuletzt mehr Menschen nach Deutschland einwanderten als fortzogen.
Auch regional lassen sich deutliche Unterschiede ausmachen. Den größten Zuwachs konnten Bayern, Berlin und Hamburg mit 0,6 Prozent verzeichnen. In Thüringen dagegen gab es den meisten Schwund mit 15.000 Bürgern. Mit 12.000 folgte Sachsen. Auch in Sachsen-Anhalt leben 9.000 Menschen weniger als noch im Jahr davor. Ebenso ist die Entwicklung des Alters interessant. So gab es mit 2,2 Prozent mehr 60- bis 79-Jährige und weniger 40- bis 59-Jährige mit minus 1,4 Prozent. Experten erklären dieses Phänomen damit, dass der Jahrgang 1964, der sehr geburtenstark war, nun zu den 60- bis 79-Jährigen gehört.














