
Jetzt schlagen Experten Alarm. Denn eine hochansteckende Seuche breitet sich derzeit in Deutschland aus. Das Risiko steigt von Tag zu Tag an und man sollte sich gut davor schützen.
Eine hochansteckende Seuche breitet sich derzeit in Deutschland aus. Eigentlich war sie fast vergessen, umso höher ist das Risiko jetzt. Die Experten sind besorgt und schlagen Alarm.
Virus breitet sich immer weiter in Deutschland aus
Nun breitet sich eine hochansteckende Seuche in der Bundesrepublik aus. Die Menschen sind verunsichert und die Experten schlagen Alarm. Denn die sogenannte Newcastle-Krankheit ist eine hochansteckende Infektion bei Vögeln, die sich aktuell auf mehreren Geflügelhöfen in Deutschland ausbreitet. Experten warnen vor einer ernstzunehmenden Entwicklung – denn das Virus kann sich sehr schnell ausbreiten und ganze Bestände vernichten. Nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts wurden inzwischen mehrere Ausbrüche der hochansteckenden Seuche auf Geflügelfarmen bestätigt, vor allem in Brandenburg und Bayern.
Insgesamt sind derzeit acht Ausbrüche bekannt, dazu kommen weitere Verdachtsfälle. Die Konsequenzen sind bereits jetzt drastisch: Um eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern, musste man bereits rund 125.000 Tiere töten. Solche Maßnahmen sind bei Tierseuchen gesetzlich vorgeschrieben, damit der Erreger sich nicht verbreitet. Besonders bemerkenswert: Die hochansteckende Seuche galt in Deutschland lange Zeit als praktisch ausgestorben. Der aktuelle Ausbruch ist der erste bestätigte Fall seit rund 30 Jahren. Besonders im bayerischen Landkreis Erding häufen sich die Fälle. Hier hat man bereits große Bestände von Legehennen gekeult, nachdem das Virus in den Ställen festgestellt worden war.
Experten warnen vor einem hohen Risiko
Die hochansteckende Seuche kann sich nicht nur direkt zwischen Tieren verbreiten. Auch Stallstaub, Fahrzeuge, Kleidung oder Futter können den Erreger von einem Betrieb zum nächsten transportieren.
Für Menschen gilt die Krankheit grundsätzlich als weitgehend ungefährlich. Nur in seltenen Fällen kann es bei engem Kontakt mit infizierten Tieren zu einer Bindehautentzündung oder grippeähnlichen Symptomen kommen. Trotzdem beobachten Behörden die Lage sehr genau, denn es könnte ein großer wirtschaftlicher Schaden entstehen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, Friedrich-Loeffler-Institut)














