
Es klingt wie ein Rückschritt, birgt jedoch zahlreiche Vorteile: Immer mehr Köche wechseln zurück zum Gasherd und schätzen die Vorteile dieser älteren Version umso mehr.
In den deutschen Küchen zeigt sich seit einiger Zeit wieder eine Umkehr. Für Technikbegeisterte ist das gewissermaßen ein Rückschritt. Denn immer mehr Köche wechseln zurück zum Gasherd und bereuen diese Entscheidung keine Sekunde.
Mehr Technik in der Küche: Induktionskochfelder und Heißwasserspender erobern die deutschen Haushalte
Höher, schneller, weiter, effizienter: Diese Devise hat seit einiger Zeit auch Einzug in die deutschen Küchen gehalten. Wohl kaum ein Haushalt kommt noch ohne Geschirrspüler, Induktionskochfelder, Hightech-Backofen und Heißwasserspender aus. Denn außer Hobbyköchen scheinen sich viele Menschen nicht gerne in der Küche aufzuhalten. Die Anforderungen sind präzise: Es muss schnell und einfach gehen, um alle Familienmitglieder möglichst schnell zu versorgen. Wer alleine lebt, greift gerne auf andere Kochutensilien wie den Airfryer oder den Thermomix zurück, welche gesunde, einfache Mahlzeiten innerhalb von Minuten zubereiten. So kombiniert man das hektische Leben mit gesunden Gerichten ganz einfach.
Köche wechseln zurück zum Gasherd: Das steckt dahinter
Doch anscheinend zeigt sich seit einiger Zeit wieder ein Rückwärtstrend. Immer mehr Köche wechseln nämlich bei der Entscheidung, welcher Herd in die Küche soll, wieder zurück zum Gasherd. Für sie liegen die Nachteile von Induktionskochfeldern nämlich auf der Hand. Sie sind zwar einfach und schnell zu bedienen und zu pflegen, aber ein einziger Kratzer reicht bereits, um die Funktion einzuschränken und teure Reparaturen in Kauf nehmen zu müssen. Zudem benötigt man für solche Kochfelder spezielles Induktionskochgeschirr.
Ein Gasherd hat dagegen viele Vorteile. Die Brennstäbe sowie anderes Zubehör können schnell und einfach ausgetauscht werden, und das zu einem günstigen Preis. Zudem erhitzt das Gas den Topf sofort. Auch die Handhabung ist sehr einfach und intuitiv. Die Technik ist robust und die Pflege ebenfalls. Außerdem muss man sich kein extra Kochgeschirr zulegen. Selbst Omas alte Gußeisenpfanne eignet sich prima, um auf dem Gasherd seine Mahlzeiten zuzubereiten. Sicherlich entscheiden die individuelle Lebenssituation und die Vorliebe über die Art des Herdes in der Küche. Doch immer mehr Menschen wissen den Gasherd wieder mehr zu schätzen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














