Rumliegend: Diese unscheinbare 1-Pfennig-Münze ist 50 Euro wert

Mehrere 1-Pfennig-Münzen aus der Zeit der D-Mark liegen jeweils mit Vorder- oder Rückseite auf einem Geldschein. Beim Geldschein handelt es sich um einen 50-Euro-Schein, der teilweise zu sehen ist.
Symbolbild © istockphoto/Ralf Hoppe

Sie ist klein, unauffällig und zugleich äußerst begehrt. Der Wert dieser 1-Pfennig-Münze kann 50 Euro betragen. Wer in den Schubladen der Großeltern stöbert und fündig wird, sollte auf folgende Details achten.

Wer diese unscheinbaren Pfennigstücke achtlos zur Seite legt, begeht womöglich einen Fehler. Münzkenner zahlen regelmäßig hohe Summen, um sie in die Hände zu bekommen.

Oft unterschätzt: Geldstücke aus früheren Zeiten

Kritiker des Euros sehnen sich nach der Deutschen Mark zurück. Viele schwelgen in Erinnerungen, wenn sie an die alte Währung denken. Mit ihr verbinden sie ein Gefühl der Vertrautheit und ‒ insbesondere ältere Generationen ‒ nicht selten die Blütezeit des Wirtschaftswunders. Umfragen belegen inzwischen allerdings auch: Ein Großteil der Deutschen würde den Euro heute nicht mehr gegen die D-Mark eintauschen. Wenn im Geldbeutel der Großeltern oder Eltern allerdings noch Pfennigstücke herumliegen, könnte man womöglich profitieren.

Diese 1-Pfennig-Münze ist bis zu 50 Euro wert

In alten Kisten und Schubladen zu stöbern, lohnt sich nicht nur, weil oft vergessene Gegenstände aus früheren Zeiten zum Vorschein kommen. Neben dem sentimentalen und historischen ist es vorrangig der finanzielle Wert, der viele reizt. Findet man etwa 1-Pfennig-Stücke aus den 1948ern oder 1949ern, kann man sich besonders glücklich schätzen. Unter Kennern handelt es sich um begehrte Raritäten, für die sie gerne etwas tiefer in die Tasche greifen. Zu erkennen sind sie an einem wichtigen Merkmal – die Aufschrift „Bank Deutscher Länder“ ist zu sehen. Sammler zahlen häufig zweistellige Summen, manchmal bis zu 50 Euro.

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Doch das ist längst nicht alles: Bis zu 20 Euro kann man außerdem mit einem Schatz aus dem Jahr 1967 erzielen. Die in Karlsruhe geprägten 1-Pfennig-Münzen lassen das Herz vieler Münzsammler schneller schlagen. Sie wurden mit dem Buchstaben „G“ versehen und sind verhältnismäßig selten. Generell lohnt es sich, Ausschau nach Geldstücken mit geringer Auflage zu halten. Sofern es sich zum Beispiel um Gedenkmünzen mit Fehlern im Bild handelt, steigt der Wert in der Regel automatisch. Vor dem Kauf und Verkauf empfiehlt sich ‒ speziell bei hohen Summen ‒ der Rat eines Münzexperten.

(Quellen: chip.de, Stiftung Warentest, Deutsche Bundesbank, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)