Rumliegend: Unscheinbare D-Mark-Münze ist über 30 Euro wert

Mehrere verschiedene Deutsche-Mark-Münzen, die auf einem roten Untergrund liegen. Unter anderem sind 5-Mark-Münzen, 1-Mark-Münzen und Pfennigstücke zu sehen. Die Münzen sind unsortiert. Bei einigen Münzen ist die Vorderseite, bei anderen die Rückseite zu sehen.
Symbolbild © imago/Funke Foto Services

Wer sie besitzt, ist ein echter Glückspilz: Dass diese D-Mark-Münze über 30 Euro wert ist, hat einen speziellen Grund. Dabei werden die Exemplare aus der Vergangenheit nicht selten unterschätzt. Was Sammler jetzt unbedingt wissen sollten.

Unspektakulär wirkende Geldstücke können sich manchmal als begehrte Rarität entpuppen. Das gilt auch für folgende D-Mark-Münze, die einige mit etwas Glück in der Schublade finden. Doch was macht ein einfaches Geldstück eigentlich so wertvoll, dass Sammler bereit sind, tief in die Tasche zu greifen?

Merkmale einer wertvollen Münze ‒ und warum sich viele täuschen

Sie weisen einen Makel auf und haben eine kleine Auflage: Wer solch eine Münze findet, kann sich glücklich schätzen. Oftmals handelt es sich um begehrte Schätze, die nicht selten eine lukrative Summe versprechen. Jedoch sollten Interessenten auf einige Punkte achten, bevor sie Geld für den Kauf einer vermeintlichen Rarität ausgeben. So genügt eine herkömmliche Abnutzung eines Geldstücks nicht, damit der Wert deutlich steigt. Wenn jedoch etwa eine seltene Gedenkmünze mit Fehlern wie Stempeldrehungen oder fehlenden oder falschen Ziffern daherkommt, wird es bereits interessanter. Dann könnte tatsächlich ein echter Schatz vorliegen. Im Zweifel hilft ein erfahrener Münzexperte, um eine Fehlinvestition zu vermeiden.

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Diese D-Mark-Münze bringt über 30 Euro ein

Nicht nur bestimmte Euro-Münzen wecken die Neugier vieler. Dass vor allem alte D-Mark-Münzen wertvoller werden, liegt insbesondere an der zunehmenden Knappheit am Markt. Sammler schauen deshalb genau hin. Wer zum Beispiel bestimmte 10-Mark-Münzen findet, könnte großes Glück haben. Spezielle Exemplare bringen mehr ein als gedacht. Das zeigt sich unter anderem an Prägungen wie dem Berliner Stadtjubiläum von 1987 oder dem DM-Jubiläum aus dem Jahr 1998.

Als wahrer Wertfaktor sticht jedoch die Sonderprägung zum 50-jährigen Bestehen des Bundesverfassungsgerichts von 2001 hervor, die im Handel regelmäßig über 30 Euro einbringt. Der hohe Sammlerwert resultiert aus zwei Faktoren: Als finale offizielle Gedenkmünze vor dem Wechsel zum Euro beendet sie eine geschichtliche Epoche. Gleichzeitig sorgt die vergleichsweise geringe Auflage für eine künstliche Verknappung, die das Sammlerinteresse entsprechend steigert. Liegen in der verstaubten Schublade also noch einige Exemplare aus der Vergangenheit herum, könnte sich ein genauer Blick lohnen.

(Quellen: MDM Münzhandelsgesellschaft, Deutsche Bundesbank, Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)