Russland will Kooperation mit Internationaler Raumstation beenden

ISS im Weltall.
Die ISS wird von drei Parteien betrieben.

Aufgrund der umfangreichen Sanktionen gegen Russland, will Russland die Zusammenarbeit der Internationalen Raumstation beenden. Nasa will daran festhalten.

Die Internationale Raumstation ISS wird von mehreren Ländern betreut und betrieben. Russland will nun wegen der Sanktionen aus dem Projekt aussteigen.

Russland droht mit Ausstieg

Durch den Angriff auf die Ukraine wurde Russland mit Sanktionen belegt. Diese sorgen jetzt dafür, dass Russland damit droht, aus dem Programm der Internationalen Raumstation ISS auszutreten. Die Raumstation wurde vor 25 Jahren angefangen zu bauen und ist seit 21 Jahren im Weltall. Sie ist seither auch dauerhaft bewohnt.

Jetzt zeigt sich, dass die ISS zum Spielball mutiert, denn die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos will die ISS als Druckmittel nutzen. Seit Beginn des Urkaine-Konflikts erklärt die Raumfahrtbehörde Russlands, die Zusammenarbeit fallen zu lassen. Neben Roskosmos sind auch die Nasa und die Esa am Projekt beteiligt.

Ein Ende soll anstehen

Laut Verantwortlichen von Roskosmos soll die russische Regierung Fristen ausarbeiten, die dann das Ende der Kooperation mit der ISS besiegeln sollen. Dies sei nötig, weil die Sanktionen gegen Russland nicht aufgehoben wurden. Denn eine Zusammenarbeit sei nur dann möglich, wenn alle Sanktionen aufgehoben werden, so Russland.

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Die Nasa wird am Betrieb der Raumstation festhalten und die ISS weiter wie gewohnt besetzen und betreuen, dies gab ein Zuständiger bereits bekannt. Die Nasa wolle sich auch für eine Lösung mit Russland bemühen, was die ISS betrifft.

Auch ohne Russland geht es weiter

Die Nasa hat sogar schon Möglichkeiten aufgezeigt, wie es mit der ISS weitergehen könnte, auch wenn Russland aus dem Projekt komplett aussteigen würde. Das Problem dabei ist, dass der amerikanische Teil der ISS von dem russischen Teil abhängig ist und anders herum. Russlands Teil ist der Antrieb der ISS. Die USA versorgt das russische Segment mit Solarstrom.

Das Projekt läuft offiziell noch bis 2024. Die Nasa selber möchte das Projekt aber noch bis 2030 weiter betreiben. Danach soll die ISS kontrolliert im Jahr 2031 abstürzen. Inwiefern an dem Plan festgehalten werden kann, ist zum aktuellen Zeitpunkt unklar.