Schlag: Konzern-Riese streicht fast 2.000 Stellen in Deutschland

Eine Luftaufnahme eines Gewerbegebiets. Man sieht verschiedene Bauwerke in einem Industriegebiet. Darunter sind Hallen und Werke von großen Konzernen und Unternehmen.
Symbolbild © istockphoto/Michael Derrer Fuchs

Die KI-Revolution verändert Arbeit, Unternehmensführung und Arbeitsabläufe auf der ganzen Welt seit einiger Zeit radikal. Ein bekannter Konzern streicht nun deshalb fast 2.000 Stellen in Deutschland.

Künstliche Intelligenz verändert ganze Branchen und jetzt bekommt diese Entwicklung auch für viele Beschäftigte spürbare Folgen. Auch ein bekannter Konzern bekommt die Auswirkungen zu spüren und streicht fast 2.000 Stellen allein in Deutschland.

KI verändert Unternehmen leise – doch die Folgen werden immer sichtbarer

Künstliche Intelligenz übernimmt längst nicht mehr nur einfache Aufgaben. In vielen Unternehmen unterstützt sie bereits den Kundenservice, wertet Daten aus oder beschleunigt Verwaltungsprozesse. Dadurch lassen sich Abläufe effizienter gestalten, gleichzeitig verändert sich aber auch der Arbeitsalltag vieler Beschäftigter. Arbeitsmarktexperten gehen davon aus, dass sich künftig vor allem Tätigkeiten mit vielen wiederkehrenden Aufgaben stark wandeln werden. Gleichzeitig entstehen neue Berufe rund um Datenanalyse, KI-Steuerung und digitale Prozesse. Der technologische Wandel bedeutet deshalb nicht nur Stellenabbau, sondern auch neue Qualifikationsanforderungen.

Wer in einer Branche arbeitet, in der KI zunehmend eingesetzt wird, sollte sich frühzeitig über Weiterbildungen informieren. Viele Industrie- und Handelskammern sowie die Bundesagentur für Arbeit bieten inzwischen kostenlose oder geförderte Qualifizierungsprogramme an, um den Einstieg in neue Tätigkeitsfelder zu erleichtern.

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Großes Unternehmen setzt auf KI – bis zu 1.800 Arbeitsplätze betroffen

Die Allianz-Tochter Allianz Partners plant in mehreren europäischen Ländern einen freiwilligen Stellenabbau. Nach Angaben des Unternehmens könnten zwischen 1.500 und 1.800 Arbeitsplätze betroffen sein. Betroffen sind unter anderem Standorte in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und den Benelux-Staaten. Als Grund nennt das Unternehmen die fortschreitende Einführung von KI-Anwendungen. Viele bisher manuell erledigte Aufgaben sollen künftig digital unterstützt oder automatisiert werden. Der Personalabbau soll nach Unternehmensangaben möglichst über freiwillige Programme wie Abfindungen oder Vorruhestandslösungen erfolgen.

Parallel kündigt Allianz Partners an, verstärkt in neue Technologien und veränderte Arbeitsbereiche zu investieren. Beschäftigte sollen dort, wo es möglich ist, neue Aufgaben übernehmen oder weiterqualifiziert werden. Der Schritt zeigt, wie stark künstliche Intelligenz inzwischen ganze Branchen verändert. Für Arbeitnehmer wird lebenslanges Lernen zunehmend zum entscheidenden Faktor, denn digitale Kompetenzen gewinnen in immer mehr Berufen an Bedeutung.

(Quellen: Bloomberg, Allianz Partners, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)