
Nun verschwindet eine deutsche Modemarke. Nach über 160 Jahren ist Schluss. Das Unternehmen ist komplett am Ende, und die Mitarbeiter und vor allem die Kunden sind schockiert.
Eine traditionsreiche deutsche Modemarke verschwindet vom Markt. Nach 160 Jahren ist sie komplett am Ende. Kunden reagieren bestürzt.
Nun verschwindet eine bekannte Marke
Mit einer Firmengeschichte von 160 Jahren steht die deutsche Modemarke Eterna nun vor dem Aus. Das Unternehmen kündigte in den Medien an, seinen Geschäftsbetrieb im Sommer 2026 einzustellen. Alle Rettungsversuche sind gescheitert. Damit endet eine Ära in der deutschen Textilindustrie. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte die deutsche Modemarke Insolvenz angemeldet. In den darauffolgenden Monaten versuchte man, einen Investor zu finden. Es gab auch mehr als 20 potenzielle Interessenten, doch am Ende sprang jeder wieder ab. Laut Unternehmensangaben sei eine Fortführung des Geschäftsbetriebs in Passau nicht mehr möglich. Nun wird der Betrieb im Laufe des Jahres vollständig eingestellt. Für die Angestellten ist das eine bittere Nachricht. Rund 400 Mitarbeiter sind am Hauptsitz in Passau von der Schließung betroffen.
Ganz verschwinden wird die bekannte deutsche Modemarke dennoch nicht, denn das Unternehmen plant, die Markenrechte zu verkaufen. Ein anderer Konzern könnte den Namen so künftig weiterverwenden. Das bedeutet, der Name Eterna könnte auch weiterhin auf Hemden und Blusen erscheinen, auch wenn das ursprüngliche Unternehmen nicht mehr existiert.
Am Ende: Unternehmen ist insolvent
Für viele Fans der deutschen Modemarke ein kleiner Trost. Denn die Wurzeln von Eterna reichen bis in das Jahr 1863 zurück. Damals gründete der Unternehmer Bernhard Hönigsberg das Unternehmen in Wien. Später entwickelte sich Passau zum wichtigsten Standort des Herstellers, der besonders für hochwertige Geschäftshemden bekannt ist.
Zeitweise verkaufte das Unternehmen jährlich mehrere Millionen Hemden und Blusen und belieferte tausende Händler weltweit. Außerdem betrieb die Marke eigene Geschäfte in deutschen Innenstädten und Einkaufszentren. Damit ist nun Schluss. Die bekannte deutsche Modemarke wird so in dieser Form offenbar nicht mehr weiter existieren.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider Redaktion, dpa)














