
Ein deutscher Familienkonzern, den es seit 1966 gibt, kündigt nun einen Kahlschlag an. Die Marktlage lässt den Verantwortlichen keine andere Wahl. Man will alles daran setzen, das Unternehmen sicher in die Zukunft zu führen.
Nun hat es ein weiteres Unternehmen getroffen, das hierzulande schon seit Jahrzehnten etabliert ist. Ein deutscher Familienkonzern kündigt einen Kahlschlag an, der sich leider nicht mehr vermeiden lässt.
Von der einen Krise in die nächste: Immer mehr Unternehmen müssen aufgeben
Statistiken bestätigen, was viele bereits mitbekommen haben: In diesem Jahr ist die Anzahl der Unternehmen, die Insolvenz anmelden mussten, enorm angestiegen. Im ersten Halbjahr 2025 haben rund 12.000 Firmen Insolvenz angemeldet, womit die Anzahl um 12,5 Prozent zunahm. Doch auch wenn man dies anhand der Zahlen nicht glauben mag, hat sich die Zahl im Gegensatz zu den vorherigen beiden Jahren abgeschwächt. Und dennoch rechnen viele damit, dass sich aufgrund der Wirtschaftslage, die sich auch im neuen Jahr nicht wirklich entspannen soll, weitere Unternehmen Insolvenz anmelden werden. Die Wirtschaftsweisen sagen ein Wachstum von 0,9 Prozent voraus, während die Bundesregierung immer noch von 1,3 Prozent ausgeht. Doch egal, welche Zahl man zugrunde legt, von einem wahren Aufschwung kann man wohl nicht reden.
Deutscher Familienkonzern kündigt Kahlschlag an: „Versuchen unser Bestes“
Nun muss ein weiterer deutscher Familienkonzern, der 1966 in Baden-Württemberg seinen ersten Standort gründete, einen Kahlschlag vollziehen, den es so nicht geplant hatte. Aufgrund der hohen Konkurrenz aus Asien und den sinkenden Umsätzen will die Ensinger GmbH aus Nufringen im Kreis Böblingen an den drei deutschen Standorten in Nufringen, Rottenburg-Ergenzingen in Baden-Württemberg und Cham in Bayern ca. 100 Stellen abbauen. Dies betrifft rund 1.450 Mitarbeiter.
Das Unternehmen plant jedoch, keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen. Stattdessen will man auf Alterszeitmodelle oder individuelle Lösungen setzen, um die Stellen im Konzern zu reduzieren. Zudem wolle man sich in Zukunft auf spezielle Kunststoffprodukte konzentrieren und Standardausfertigungen im Ausland produzieren. Auf diese Weise will das Unternehmen dafür sorgen, dass es für die Zukunft wettbewerbsfähig aufgestellt ist, und der Konkurrenz aus Asien selbstbewusst begegnen kann.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Pressemitteilung Ensinger GmbH, weltmarkfuehrerindex.de)














