Sensationeller Drive-In: Das gab es noch nie in Baden-Württemberg

Symbolbild © istockphoto/Karl Spencer

Karlsruhe-Insider (dpa/lsw) – Mit dem Auto zum Leberkäs-Drive-In: Seit mehr als einem Monat bietet Metzgerei-Besitzer Franz Weinbuch den Service in Öpfingen bei Ulm an.

«Es läuft immer noch ganz gut», sagte der Unternehmer der Deutschen Presse-Agentur. Vor allem um die Mittagszeit würden die Autos am Drive-In-Schalter Schlange stehen.

Die Idee zu dem Geschäftsmodell hatte der Metzger schon Jahre vor Pandemie-Beginn. An Corona habe man bei der Planung nicht gedacht, sagte er. Nun komme die Umsetzung genau zum richtigen Zeitpunkt.

Kurz bevor Gastro-Betriebe Anfang November bundesweit in den Lockdown geschickt worden waren, hatte Weinbuch sein Bistro mit Schalter im Alb-Donau-Kreis eröffnet. Vorbild waren die großen Fast-Food-Ketten aus den USA. Und so funktioniert auch der
Leberkäs-Drive-In nach dem gleichen Prinzip: «Die Leute können her fahren, ihren Leberkäs‘ quasi kontaktlos holen und gleich weiterfahren», so Weinbuch. Ein Leberkäs-Semmel zum Mitnehmen gehe in Schwaben immer. Auch mit dem Beginn des harten Lockdowns am Mittwoch müsse er sein Geschäft nicht schließen.

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Mit den To-Go-Konzepten hätten sich viele Gastronomiebetriebe im Südwesten geholfen, um etwa im Gespräch zu bleiben oder einen Teil des Umsatzes einzufahren, hieß es vom Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga). Doch das sei keine Rettung, sondern nur ein Tropfen auf den heißen Stein, sagte ein Sprecher.