Seuche: Fast eine halbe Million Tiere müssen getötet werden

Mehrere Beamte in grünen Schutzanzügen stehen in einem Wald. Sie haben Masken auf, was darauf hindeutet, dass sie sich in einer gefährlichen, von einem Virus betroffenen Quarantänezone befinden.
Symbolbild © imago/Markus Matzel

Eine Seuche sorgt für Angst und Schrecken: Mittlerweile sind ihr fast eine halbe Million Tiere zum Opfer gefallen. Zum jetzigen Zeitpunkt steht noch nicht fest, was auf viele andere Hofbesitzer zukommt. Ein Albtraum.

Nachdem sich auf einem Hof eine Seuche ausgebreitet hat, mussten fast 400.000 Tiere getötet werden. Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts bestätigten die Infektion mit dem gefährlichen Virus. Für den Hofbesitzer war es ein Albtraum – und viele andere leben nun in Angst.

Gefürchtete Seuche breitet sich in Deutschland aus: Tiere fallen ihr zum Opfer

Bestimmte Erkrankungen sind in Deutschland und Europa meldepflichtig, damit umgehend Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden können. So auch in diesem Fall auf einem Hühnerhof im Kreis Oder-Spree. Die Tiere waren dort an der gefährlichen Newcastle-Krankheit erkrankt. Nach der Bestätigung durch das Friedrich-Loeffler-Institut mussten die Hühner getötet werden. Leider kam es in letzter Zeit öfter zu Ausbrüchen dieser Seuche. Betroffen war unter anderem der Kreis Dahme-Spreewald. Insgesamt sind es mittlerweile zwei Millionen Tiere in Brandenburg, die infolge der Erkrankung getötet werden mussten.

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Typische Symptome dieser Seuche sind Atemnot bei den befallenen Tieren, eine verringerte Legeleistung und Apathie. Außerdem kann es zu einem Halsverdrehen und zu Lähmungen kommen. Da die Krankheit immer tödlich endet, muss schnellstmöglich gehandelt werden, auch wenn dies von außen brutal erscheint. Zuletzt machte die Meldung die Runde, dass vor allen Dingen in Brandenburg und Berlin die Seuche immer mehr Ställe befallen hat. Alarmstimmung macht sich breit.

Hoch ansteckend: Schnelles Handeln ist gefragt bei gefährlicher Seuche

Die Tierseuche ist hoch ansteckend und gefährlich. Sie wird auch als atypische Geflügelpest bezeichnet. Es kann sogar zu einer Kontamination der Flügeleier kommen, was die Gefahr noch einmal deutlich macht. Jetzt bleibt zu hoffen, dass sich die Seuche schnellstmöglich eindämmen lässt und nicht noch mehr Tiere ihr zum Opfer fallen. In jedem Fall muss verhindert werden, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Landwirtschaftsministerium Brandenburg, Friedrich-Loeffler-Institut)