
Diese Seuche in Deutschland wird langsam richtig teuer. Immer mehr Menschen sind davon betroffen und wissen sich kaum noch zu helfen. Der Schaden beträgt derzeit über 30 Millionen Euro.
Eine Seuche in Deutschland richtet immer größeren finanziellen Schaden an. Teilweise gehen die Beträge in den zweistelligen Millionenbereich. Die Experten sprechen eine deutliche Warnung aus.
Der Schaden ist inzwischen riesig
Eine Seuche hat Deutschland derzeit fest im Griff – und die wirtschaftlichen Folgen sind enorm. Allein in Niedersachsen ist derzeit ein Schaden von über 37 Millionen Euro entstanden. Experten sprechen von einer der schwersten Epidemien, die das Bundesland je erlebt hat. Zwischen Oktober 2025 und März 2026 mussten die Menschen hier mehr als 1,6 Millionen Tiere töten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Kosten entstehen dabei nicht nur durch den Verlust der Tiere selbst. Auch Maßnahmen wie Tötung, Entsorgung, Reinigung und Desinfektion schlagen massiv zu Buche. Entschädigungen für betroffene Betriebe werden ebenfalls gezahlt – allerdings nur teilweise. Verluste durch ausfallende Einnahmen oder vernichtetes Futter bleiben oft unberücksichtigt.
Besonders stark betroffen von der Seuche in Deutschland ist Niedersachsen. Das liegt primär daran, dass dort eine hohe Dichte an Geflügelbetrieben besteht. Denn bei dem Virus handelt es sich um die gefürchtete Geflügelpest. In Niedersachsen ziehen besonders viele Zugvögel durch die Region und rasten dort. Ein großes Problem: Denn sie gelten als wichtigste Überträger der Krankheit. Das Virus wird von ihnen verbreitet und gelangt so immer wieder in Geflügelbestände.
Experten sprechen eine deutliche Warnung
Mittlerweile gehen Fachleute davon aus, dass das Virus inzwischen dauerhaft in Europa vorkommt. Das bedeutet: Auch in Zukunft wird es immer wieder zu Ausbrüchen kommen. Trotz strenger Sicherheitsmaßnahmen auf den Betrieben lässt sich die Seuche derzeit bislang nicht vollständig kontrollieren.
Ein Blick auf die aktuellen Zahlen zeigt, wie angespannt die Lage der Seuche in Deutschland ist. Allein im Februar 2026 hat man deutschlandweit mehrere Dutzend Ausbrüche registriert – sowohl in großen Geflügelhaltungen als auch bei privaten Tierhaltern. Zusätzlich hat man Hunderte infizierte Wildvögel nachgewiesen. Auch die Behörden schlagen Alarm. Das Risiko weiterer Ausbrüche wird derzeit als „hoch“ eingeschätzt. Vor allem durch die Zugbewegungen von Wildvögeln kann sich das Virus jederzeit weiter ausbreiten.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion, dpa, Landwirtschaftsministerium Niedersachsen, Friedrich-Loeffler-Institut)














