Seuchen-Alarm in EU-Land – „Bestimmtes Gericht wird verboten“

Auf dem Bild zu sehen sind jede Menge Menschen, die sich offenbar auf einer Einkaufsmeile aufhalten. Dazu tragen sie Masken, um sich vor der Ansteckung mit einem Virus zu schützen.
Symbolbild © istockphoto/Powerofflowers

Jetzt herrscht Seuchen-Alarm in einem EU-Land. Hier raten die Experten zu besonderer Vorsicht. Ein bestimmtes Gericht ist dabei absolut verboten, andernfalls könnte es gefährlich werden.

In einem EU-Land herrscht Seuchen-Alarm. In mehreren Regionen breitet sich hier derzeit ein Virus aus, das es in sich hat. Die Experten haben nun sogar ein bestimmtes Essen verboten.

Ein bestimmtes Gericht nicht mehr essen

Der Seuchen-Alarm ist in einem Nachbarland von Deutschland ausgebrochen. Gleich in mehreren Regionen dieses Landes greifen die Behörden derzeit zu drastischen Maßnahmen. Darunter fällt sogar das Verbot bestimmter Speisen. Wer sich nicht daran hält, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Konkret geht es um einen Ausbruch des sogenannten Chikungunya-Virus, das durch die Asiatische Tigermücke übertragen wird. Besonders betroffen sind Regionen im Norden Italiens, etwa rund um Verona oder in der Emilia-Romagna. Dort hat man in den vergangenen Monaten zahlreiche Infektionen registriert. Um den Seuchen-Alarm hier einzudämmen, hat man bereits diverse Veranstaltungen abgesagt und großflächige Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt. Auch die Bevölkerung wird stärker in die Pflicht genommen. Schutz vor Mückenstichen, etwa durch Kleidung oder Insektenschutzmittel, ist ausdrücklich empfohlen.

Besonders viel Aufmerksamkeit sorgt jedoch eine neue Regelung rund ums Essen. In den betroffenen Gebieten hat man nämlich den Verzehr bestimmter Lebensmittel – vor allem roher Meeresfrüchte – untersagt. Hintergrund ist, dass offene Speisen Mücken anziehen, sodass dieses Essen indirekt zur Verbreitung des Virus‘ beiträgt. Wer gegen diese Vorschriften verstößt, muss mit Strafen von bis zu 20.000 Euro rechnen.

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Experten warnen vor dem Virus

Die Maßnahme zeigt, wie ernst der Seuchen-Alarm ist. Denn auch wenn das Chikungunya-Fieber in den meisten Fällen nicht tödlich verläuft, kann es für Betroffene äußerst belastend sein. Typische Symptome sind hohes Fieber, starke Gelenkschmerzen und grippeähnliche Beschwerden. Experten sehen zudem ein größeres Problem: Tropische Krankheiten wie Chikungunya breiten sich zunehmend auch in Europa aus. Durch die wärmeren Temperaturen gelangen auch immer mehr tropische Insekten in den Norden.

Für Urlauber bedeutet das: Italien bleibt zwar ein beliebtes Reiseziel, doch die Situation erfordert erhöhte Aufmerksamkeit. Behörden raten dazu, Mückenstiche konsequent zu vermeiden und lokale Vorschriften unbedingt einzuhalten. Und dazu gehört nun offenbar auch, beim Essen vorsichtiger zu sein als gewohnt, um den Seuchen-Alarm einzudämmen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion, Medienberichte, Gesundheitsbehörden)