Seuchen-Ausbreitung: Sperrgebiete eingerichtet in deutscher Stadt

Ein Stadtgebiet ist mit einem Flatterband der Feuerwehr abgesperrt und zur Sperrzone erklärt, weil man hier eine Bombe entschärft, weshalb es zu unsicher für die Bürger ist. Einige hat man sogar evakuiert, sodass sie ihre Wohnung verlassen.
Symbolbild © imago/Gottfried Czepluch

Nun kommt es zur Ausbreitung einer Seuche. In einer bekannten deutschen Stadt hat man jetzt sogar erste Sperrgebiete errichtet. Die Experten schlagen Alarm und raten zu ganz besonderer Vorsicht.

Die Ausbreitung einer Seuche führt nun dazu, dass man in einer Stadt in Deutschland Sperrgebiete errichten musste. Die Experten sind besorgt und hoffen so, das Virus einzudämmen. Denn es kann sehr gefährlich sein.

Gefährliches Virus breitet sich immer weiter aus

Circa 19.000 Tiere müsste man nun töten, um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Und damit nicht genug. Denn man hat sogar erste Schutzzonen errichtet. In Hungen im Landkreis Gießen herrscht derzeit Ausnahmezustand. Denn hier grassiert die Vogelgrippe. In einem Geflügelbetrieb kam es zum Ausbruch der Seuche, und man hat sich nun entschieden, um eben jenen Betrieb bestimmte Zonen anzuführen. Bis rund drei Kilometer Entfernung will man alle Geflügelhaltungen streng kontrollieren. Bis 10 Kilometer darüber hinaus soll man stichprobenartig überprüfen, ob es auch hier das Virus ausbricht.

Des Weiteren besteht strenge Stallpflicht für Geflügeltiere, denn sie dürfen keinen Kontakt zu Wildvögeln haben. Hinzu kommt der Transport von Eiern oder Geflügel in diesen Zonen zum Erliegen. Und nicht nur Betriebe sehen dem Ausbruch der Seuche mit Besorgnis entgegen – auch Hobby-Hühnerhalter oder kleine Bauernhöfe müssen vorsichtig sein. Auch hier gilt: den Hühnern und Co. besser keinen Auslauf mehr zu geben.

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Experten raten zu Schutzmaßnahmen

Kranke Tiere sollte man zudem unbedingt sofort dem Veterinäramt melden. Die Eier der Hühner selbst kann man als Mensch weiterhin essen. Zwar sollte man sie möglichst nicht roh (wie z. B. im Tiramisu) essen, andernfalls besteht für den Menschen jedoch keine Gefahr.

Im Winter häuft sich der Ausbruch des Virus‘ meist, denn dann sind viele Wildvögel unterwegs. Im Herbst und Winter ziehen sie von Nord- und Osteuropa nach Mittel- und Westeuropa. Dabei scheiden sie das Virus über Kot, Speichel und Atemluft aus – oft ohne selbst krank zu wirken. Das Hausgeflügel steckt sich an, wenn es Kontakt zu diesen Spuren bekommt.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Veterinäramt Landkreis Gießen)