
Um die Seuchen-Ausbreitung zu verhindern, reagiert ein Tierpark nun besonders radikal. Viele Menschen sind von dem Vorgehen schockiert. Allerdings findet man keinen anderen Ausweg.
Um die Seuchen-Ausbreitung in einem Tierpark einzudämmen, gibt es aktuell ein radikales Vorgehen in einem Tierpark. Man weiß sich nicht mehr anders zu helfen. Doch viele Menschen sind von dem Vorgehen schockiert.
Radikaler Schritt des Tierparks
Im Weltvogelpark Walsrode – dem eigenen Angaben nach größten Vogelpark der Welt – kam es zu einer Seuchen-Ausbreitung. Genau genommen hat man hier das hochpathogene Vogelgrippevirus entdeckt und radikale Schritte eingeleitet. In einer Voliere mit Meeresvögeln wurde man mit dem plötzlichen Krankheitsgeschehen konfrontiert. Gleich mehrere Tiere verendeten, und an fünf Enten und Gänsen konnte man das Virus nachweisen. Der Erreger gilt als hochansteckend und verheerend für alle Arten von Vögeln. Infolge dessen kam es zu drastischen Maßnahmen, um den Seuchen-Ausbruch zu verhindern. Und zwar hat man sich entschieden, alle rund 80 Vögel in der betroffenen Voliere einzuschläfern. Laut Medieninformationen sind besonders Enten und Gänse empfänglich für den Erreger. Der Verlust ist dabei natürlich nicht nur ökologisch, sondern auch emotional schwer.
Dass sich der Seuchen-Ausbruch überhaupt bis in den Vogelpark ausbreiten konnte, führt man auf den Kontakt mit Wildvögeln zurück. Das ist ein klassischer Übertragungsweg des Virus. Wildvögel, vorrangig Wasservögel, gelten als natürliche Reservoirwirte des Virus und verbreiten es meist über Fäkalien, Federn oder direkten Kontakt.
Experten raten: „Weitere Ausbreitung verhindern!“
Eine weitere Konsequenz des Seuchen-Ausbruchs war eine vorübergehende Schließung des Parks für die Besucher. Die Leitung kündigte an, dass man die übrigen Volieren zunächst streng überwacht und nur unter erhöhten Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen wieder eröffnen wird.
Derart traurige, aber drastische Schritte sind bei der Seuchen-Ausbreitung leider kein Einzelphänomen. Auch anderswo hat die Vogelgrippe bereits ganze Tierbestände bedroht. In Geflügelhaltungen – ob landwirtschaftlich oder in Tierparks – führt dies regelmäßig zu massiven Verlusten, weshalb man Stall- und Biosicherheitsmaßnahmen für Halter und Tierpfleger empfiehlt.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa)














