Sichtung jetzt möglich: Mega-Komet steuert auf die Erde zu

Ein riesiger Himmelskörper aus dem Weltall rast auf die Erde zu und droht einzuschlagen. Es könnte ein Asteroid oder ein Komet sein.
Symbolbild © istockphoto/solarseven

Beim Thema Komet bekommen viele Menschen Angst. Nun nähert sich tatsächlich ein mysteriöser Komet der Erde. Dieser soll so nah sein, dass er, laut NASA mit bloßen Augen gesehen werden kann.

Schon 2020 konnte ein Komet mit bloßem Auge gesehen werden. Denn der Komet Noewise kam der Erde entsprechend nahe. Nun befindet sich der Komet Leonard auf Erdkurs und soll noch diesen Winter gesichtet werden können.

Komet Leonard nimmt Kurs auf die Erde?

Leonard soll der Erde sehr nah kommen. Zumindest soll er sogar noch bevor er wirklich in Erdnähe kommt am Nachthimmel gesichtet werden können. Das liegt vor allem daran, dass er extrem hell ist. Doch dieser Komet ist nicht nur ein simpler Himmelskörper. Der Mega-Komet nimmt direkt Kurs auf unser Sonnensystem.

Astronomen geben jedoch Entwarnung. Sollte nun jemand in Panik geraten, dazu gibt es keinen Anlass. Der Mega-Komet hat keinen direkten Kurs auf die Erde. Allerdings sagen internationale Astronomen, dass der Komet mysteriöse Lichtsignale sendet.

Faszinierend und unbekannt

Fachlich gesehen heißt Leonard Komet C/2021 A1. Doch das ist nicht alles. Dieser Mega-Komet hat beeindruckende Eigenschaften. Er ist so beschaffen, dass er obwohl er keinen Kurs auf die Erde nimmt, kann man ihn mit bloßem Auge von unserer Erde aus erkennen.

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Schon zu Beginn des Jahres wurde der Komet entdeckt. Der Komet soll am 12.12.2021 der Erde so nah kommen, dass er naheste Punkt seines Kurses erreicht sein soll. Doch diese Entfernung beträgt immer noch 35 Millionen Kilometer.

So kann der Komet gesehen werden

Abhängig von der Helligkeits-Magnitude des Kometen ist, ob man ihn mit bloßem Auge sehen könnte. Wenn der Wert mindestens 5,5 ist, kann der Komet tatsächlich einfach so am Nachthimmel gesichtet werden. Je kleiner dieser Wert ist, desto heller scheint das Objekt.

Die Helligkeit eines Kometen besteht aus Staub und Gestein. Dieses wird von Eis zusammengehalten. Durch die Nähe zur Sonne schmilzt dieses und so kommt es zu dem typischen Schweif, den man hin und wieder am Nachthimmel sehen kann.