Sofort öffnen: Wichtige Post erreicht Millionen deutsche Haushalte

Eine Frau steht in ihrer geöffneten Haustür und hält die Post in der Hand. Sie liest gerade einen Brief, den sie aus einem braunen Umschlag genommen hat.
Symbolbild © istockphoto/andresr

Eine wichtige Benachrichtigung per Post ist jetzt auf dem Weg in Millionen deutschen Haushalte. Das Schreiben zu ignorieren, wäre fatal und hätte ziemlich unangenehme Folgen.

Die wichtige Post ist bereits auf dem Weg in die entsprechenden Haushalte. Die betroffenen Personen müssen den Brief nicht nur lesen, sondern auch beantworten – wenn negative Auswirkungen vermieden werden sollen.

Brief öffnen und unangenehme Folgen vermeiden

7.000 Euro wie für viele Bürger Baden-Württembergs gibt es bei der Benachrichtigung, die jetzt in Millionen Briefkästen landet, leider nicht. Trotzdem ist diese Post im Grunde genommen noch wichtiger für die betroffenen Haushalte. Gestern hat man die unzähligen Schreiben herausgeschickt – dementsprechend kommen diese in den nächsten Tagen an. Dann gilt es, die Post so schnell wie möglich zu bearbeiten.

Und zwar wurden am 15. Juni die Rentenbescheide in ganz Deutschland und darüber hinaus verschickt. Darüber hinaus? Für Deutsche, die im Ausland leben oder ein ausländisches Konto haben, gelten Sonderregeln. Mit ihrem jährlichen Rentenbescheid erhalten diese Haushalte ein wichtiges Extra-Formular mit ihrer Post. Dabei geht es nicht um die Rentenerhöhung, die glücklicherweise ausnahmslos jeden Ruheständler betrifft. Das Formular, welches die Auswanderer mit dem Rentenbescheid erhalten, ist die Lebensbescheinigung. Hiermit soll man bestätigen, dass man noch lebt.

Haushalte müssen wichtiges Formular per Post zurückschicken 

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Das Amt möchte nämlich ungern weiterhin Zahlungen an Personen verrichten, die nicht mehr unter uns weilen. Im Ausland lebende Pensionäre – oder eben solche mit ausländischem Konto – müssen einmal im Jahr nachweisen, dass das Geld auch noch bei ihnen ankommt. Eine einfache Unterschrift reicht dafür leider nicht aus. Innerhalb der Frist muss man sich die Lebensbescheinigung von offizieller Seite amtlich bestätigen lassen und postalisch zurücksenden. Versäumt man dies, bekommt man keine Rente mehr.

Zu den Fristen: Wenn die betreffenden Personen bis zum 16. August die wichtige Post nicht zurückgeschickt haben, friert man ihnen die Zahlungen ein. Wer sich bis April 2025 immer noch nicht gemeldet hat, für den gibt es gar keine Rente mehr. Man geht dann einfach davon aus, dass der Mensch verstorben ist. Die Lebensbescheinigung lässt man sich am besten in deutschen Botschaften, von örtlichen Behörden, einem Notar oder auch einem Arzt bestätigen. Besonders praktisch ist das Ganze, wenn man sich in eines der folgenden Länder abgesetzt hat: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Israel, Italien, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz und Spanien. In diesen Staaten braucht man keine Lebensbescheinigung, da die technische Vernetzung zwischen Deutschland und diesen Staaten mittlerweile ausreichend gut funktioniert.