
In einem unserer Nachbarländer sorgen die aktuellen Sparmaßnahmen für massive Proteste. Hunderttausende wollen auf die Straße gehen – das wird nicht immer friedlich ablaufen. Die Polizei muss ausrücken.
Die Bürger haben so langsam die Nase voll. Sie laufen Sturm und bilden in den Protesten sogar erste Blockaden – der Grund sind die aktuellen Sparmaßnahmen im Nachbarland.
Blockaden auf den Straßen: Bürger protestieren gegen Spar-Maßnahme im Nachbarland
Um die Blockaden in den Griff zu bekommen, musste die Polizei vorgehen. An öffentlichen Plätzen sind Bürger Sturm gelaufen und haben protestiert. Dabei gab es fast 60 Festnahmen. Die Protestteilnehmer hatten versucht, verschiedene Punkte und Schulen zu blockieren. Landesweit wurden 250 angemeldete Versammlungen gezählt. Die Behörden hatten außerdem damit gerechnet, dass bis zu 800.000 Menschen auf die Straße gehen würden.
Massive Kritik: Gewerkschaft Ruf zu Protesten im gesamten Land
Die Regierung in Frankreich ist zurückgetreten. Dennoch protestieren die Bürger des Nachbarlandes gegen die beschlossenen Sparmaßnahmen. In diesem Zusammenhang sollen zwei Feiertage gestrichen werden, um 44 Milliarden Euro einzusparen. So können die Menschen mehr arbeiten gehen und für höhere wirtschaftliche Einnahmen sorgen. Jetzt erhofft sich das Land mehr Ruhe, da Premier Sébastien Lecornu die Sparmaßnahmen wieder aufgehoben hat. Dennoch sind viele Bürger auf die Straße gegangen, um noch einmal ihr Ärgernis und ihren Widerstand gegen die Sparpläne zum Ausdruck zu bringen. Es bleibt abzuwarten, welche Lösung die aktuelle Regierung für Frankreich findet.
80.000 Polizisten im Einsatz: Läden und Schulen schließen
Knapp die Hälfte der Lehrer folgte dem Aufruf der Gewerkschaft und legte die Arbeit nieder. Dadurch kam es zu einem massiven Unterrichtsausfall: Allein in Paris blieben fast 100 Grundschulen zu. Ebenso fielen viele Linien der öffentlichen Verkehrsmittel aus, und auch die Gymnasiasten protestierten.
Mit dem gegenwärtigen Aufgebot möchte die Polizei zu heftigen Ausschreitungen unbedingt entgegenwirken. Aus diesem Grund sind insgesamt 80.000 Einsatzkräfte vor Ort. Außerdem wurden alle Ladeninhaber in Paris dazu aufgefordert, ihre Geschäfte sicherheitshalber zu schließen und wenn möglich zu Hause zu bleiben.














