Sparkasse stampft es nun ein – Millionen Kunden davon betroffen

Ein Mann mit grauem Kapuzenpullover und schwarzer Umhängetasche steht an einem Geldautomaten einer Sparkasse. Links befindet sich der Geldautomat, rechts daneben ein Kontoauszugsdrucker.
Symbolbild © imago/teutopress

Kunden aufgepasst: Die Sparkasse stampft ein beliebtes System ein. Zahlreiche Bankkunden müssen handeln, um die spezielle Funktion überhaupt noch nutzen zu können. Das sollten Verbraucher jetzt beachten, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Das System ist täglich im Einsatz, doch nun bahnt sich eine große Veränderung bei der Sparkasse an. Wer Kunde ist, sollte bald reagieren.

Umstellung bei der Sparkasse: Kunden müssen reagieren

Die Kreditkarte gehört in Deutschland zu den beliebtesten Zahlungsmitteln beim Online-Shopping. Mit der steigenden Nutzung wächst jedoch auch die Cyberkriminalität. Betrüger nutzen immer ausgefeiltere Methoden wie Phishing-Mails oder gefälschte Online-Shops. Auf diese Weise greifen sie auf sensible Kartendaten zu. So ist es ihnen oftmals möglich, unberechtigte Abbuchungen vorzunehmen. Der Verbraucherreport des Verbraucherzentrale Bundesverbands belegt zudem: Viele Menschen sind unzufrieden mit den Schutzmaßnahmen, die sie vor Kriminalität beim digitalen Einkaufen bewahren sollen.

Demnach besteht Handlungsbedarf. Wer auffällige Zahlungsbewegungen feststellt, sollte seine Karte grundsätzlich sperren lassen. Zum Schutz der Kunden beim Einkaufen im Netz bietet die Sparkasse bislang das Sicherheitsverfahren über die separate App S-ID-Check an. Mit diesem System müssen Online-Zahlungen aus Sicherheitsgründen per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder PIN in der App freigegeben werden. Doch aufgepasst: Das gewohnte Verfahren ändert sich jetzt grundlegend für Millionen von Sparkassenkunden.

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Aufgepasst: Sparkasse stampft diese App ein

Die Sparkasse stellt die App S-ID-Check nun endgültig ein, um das unübersichtliche App-Chaos auf den Smartphones der Nutzer dauerhaft zu beenden. Die entscheidende Nachricht für alle Verbraucher lautet: Das gesamte Freigabeverfahren wird auf die ohnehin schon bekannte S-pushTAN-App umgestellt. Betroffene Kunden müssen daher zeitnah handeln und ihr Sicherheitsverfahren direkt über das Online-Banking oder innerhalb der regulären Sparkassen-App auf das neue System umstellen.

Wer die Umstellung bis zur endgültigen Abschaltung 2027 verpasst, muss mit drastischen Folgen rechnen: Eine Nutzung der Kreditkarte wird im Internet ohne eine Sicherheitsfreigabe nicht mehr möglich sein. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich, einen Kundenberater der jeweiligen Sparkasse zu kontaktieren.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Sparkasse)