Spaziergänger: Unsichtbare Gefahr lauert derzeit in vielen Wäldern

Ein Feldweg in einem Wald ist schön im Hellen zu sehen. Es sind keine Menschen unterwegs und es herrscht idyllische Stimmung. Die Baumkronen sind Grün und die kleine Lichtung ist malerisch schön.
Symbolbild © imago/imagebroker

In vielen Wäldern lauert für Spaziergänger eine unsichtbare Gefahr. Deshalb raten Experten dazu, insbesondere zu bestimmten Zeiten Vorsicht walten zu lassen und sich genau umzuschauen.

Wenn es trocken und angenehm draußen ist, laden die Wälder Deutschlands zum Spazierengehen ein. Experten warnen jedoch Spaziergänger jetzt vor einer unsichtbaren Gefahr, die in vielen Wäldern lauert. Man sollte sich die Warnung unbedingt zu Herzen nehmen, sonst kann dies schwere Folgen haben.

Experten warnen vor Gefahren: „Unbedingt Regeln befolgen“

Derzeit geht es in den deutschen Wäldern hoch her. Deshalb gibt es einige Regeln, die man als Spaziergänger oder Fahrradfahrer sowie Hundehalter unbedingt beachten sollte. Diese Regelungen sollen den Wald und seine Bewohner, aber auch die Menschen und ihre Hunde schützen. Deshalb gilt in diesen Tagen wieder, dass man unbedingt auf den Gehwegen bleiben und den Hund anleinen soll. Die Tiere des Waldes ziehen derzeit ihren Nachwuchs groß und könnten besonders aggressiv auf Eindringlinge reagieren. Da die Tiere uns Menschen eher wittern als wir sie sehen können, bringt man sich und seinen Vierbeiner in Gefahr. Aber nicht nur die Tiere des Waldes können jetzt gefährlich werden.

Spaziergänger in Wäldern: Darauf sollte man achten

Doch auch wenn man sich an die Regeln hält, kann es trotzdem zu einer unsichtbaren Gefahr kommen. In den letzten Tagen hielten Unwetter Deutschland in Atem. Teilweise tobten sie so sehr, dass Äste herunterfielen und Bäume ihren Halt im Boden verloren. Nun ist zwar das Wetter wieder ruhiger geworden, die Gefahr bleibt jedoch bestehen. Experten warnen deshalb davor, unbedacht im Wald herumzugehen. Die starken Winde haben Äste abgerissen und ordentlich an den Bäumen gezerrt. Die kräftigen Regenschauer haben den Boden aufgeweicht, sodass die Wurzeln keinen solchen Halt haben wie sonst.

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Deshalb kann es auch noch Tage nach den Unwettern passieren, dass Äste auf einmal auf den Boden fallen und Bäume umkippen können. Experten raten dazu, die Baumwipfel über sich genau im Blick zu behalten sowie auf schiefstehende Bäume zu achten. Diese sollte man lieber umgehen, wenn man unbedingt in den Wald gehen möchte. Insbesondere die Waldränder bergen potenzielle Gefahrenquellen, denn hier treffen die Unwetter ungehindert auf, während es im Waldinneren deutlich ruhiger wird. Wer entweder noch einige Tage nach einem Unwetter wartet oder aber sehr umsichtig seine Umgebung im Blick behält, kann den Wald-Spaziergang genießen.

(Quellen: Landesbetrieb Wald und Holz NRW, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)