Speditions-Lkw aus Straubenhardt sorgt für Sexismus-Vorwürfe

Foto: Spedition Hotz (Screenshot)

Karlsruhe-Insider: Firma bleibt unbeeindruckt.

Der Firma wird Sexismus vorgeworfen.


Die Reklame auf den Anhängern einer Spedition aus Straubenhardt sorgt für Missfallen bei der Werbeaufsicht.

Die Abbildung eines Hinterns in Hotpants sei sexistisch, lautet der Vorwurf.

Die Firmenchefin lässt sich dadurch nicht einschüchtern und will die Werbung auf keinen Fall entfernen, sondern höchstens noch ausweiten. Die Vorwürfe gingen ihr gerade am Hintern vorbei.

Die 55 Jahre alte Chefin der Spedition Hotz aus Straubenhardt versteht dieses ganze Theater allerdings nicht. Zehn LKWs sind täglich in halb Deutschland unterwegs mit Recycling-Material. Der Fuhrpark fällt allerdings durch die Reklame auf den Anhängern auf, auf denen eine Frau mit Hot Pants in leicht gebückter Haltung abgebildet ist.

Lesen Sie auch
Deutschland will im Kampf gegen Klimawandel CO2-Preis stark erhöhen

Nun will der Werberat in den nächsten Tagen entscheiden, ob er mit der Sache vor Gericht gehen kann.
Schließlich könnten auch kleine Kinder die Werbung sehen.