Steuererleichterung kommt: Über 100 Euro für Millionen Bürger

Eine Person, die sich im Hintergrund befindet und nur verschwommen von der Kamera erfasst wird, hält einen 100-Euro-Schein mit beiden Händen in die Kamera. Der Euro-Schein sieht noch sehr neu aus, da er sauber und nicht zerknittert ist.
Symbolbild © imago/Bihlmayerfotografie

Für das neue Jahr kommen doch nicht nur schlechte Nachrichten. Dieses Mal haben wir eine gute: Mit einer Steuererleichterung haben Millionen Bürger zukünftig über 100 Euro mehr.

Alles wird teurer, Bürger müssen mehr bezahlen – viele Nachrichten begannen in letzter Zeit mit genau diesen Sätzen. Doch nun gibt es auch einmal etwas Gutes zu verkünden: Eine Steuererleichterung ab dem nächsten Jahr verschafft Millionen Bürgern über 100 Euro mehr.

Millionen Menschen nutzen diese Möglichkeit: Steuerersparnis bekannt und doch ungerecht

Wer jedes Jahr seine Steuererklärung macht, führt den immerwährenden Kampf mit dem Finanzamt. Dabei ist nicht nur die Frage, wie viel man verdient und bislang versteuert hat, sondern auch, welche Ausgaben im Jahr angefallen sind und tatsächlich steuermindernd angegeben werden können. Zum einen gibt es Rechnungen für Handwerksleistungen und Berufsbekleidung, Weiterbildungslektüre und andere Posten, die im Zusammenhang mit der Arbeit oder dem eigenen Haushalt stehen. Doch auch die Fahrt zur Arbeit stellt eine erhebliche Ausgabe dar. Bislang bekommt man bis zu den ersten 20 gefahrenen Kilometern nur 30 Cent pro Kilometer. Erst ab 21 Kilometern gibt es 38 Cent als Pendlerpauschale. Diejenigen, die einen kürzeren Arbeitsweg haben, empfinden diese Regelung jedoch als sehr ungerecht. Gerade bei den heutigen Spritpreisen sind solche Zugeständnisse wohl ein Witz.

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Steuererleichterung kommt mit neuem Jahr: Das ändert sich für Millionen Menschen

Auch wenn es ungerecht erscheint, gibt es trotzdem Geld zurück: Knapp vierzehn Millionen Menschen nutzen derzeit die Pendlerpauschale in der Steuererklärung. Ab 2026 gibt es jedoch eine entscheidende Erleichterung. Die 38 Cent pro gefahrenem Kilometer gibt es bereits ab dem ersten Kilometer. Hiervon profitieren gerade diejenigen, die einen kürzeren Arbeitsweg haben – und besonders diejenigen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Wer nämlich mit dem Auto zur Arbeit fährt, muss oft noch Verschleiß und Reparaturen bezahlen, die durch die Pendlerpauschale nicht abgedeckt sind.

Auch wer wenig verdient, profitiert schon von der höheren Pendlerpauschale. Bei einem Arbeitsweg von 20 Kilometern hat man somit über 100 Euro mehr im Jahr. Von der höheren Pauschale haben diejenigen am meisten etwas, die vom Land aus längere Arbeitswege zum Arbeitgeber zurücklegen müssen.