Teurere Strompreise: Bürger sollen bis zu 450 Euro erhalten

Stromzähler mit Zahlen
Symbolbild © istockphoto/Bastian Weltjen

Die Strompreise steigen. Viele Verbraucher haben deswegen derzeit Sorge. So könnte der Staat die Bürger entlasten.

Derzeit befinden wir uns in der Gas-Krise. Die Nachschubprobleme haben sowohl Auswirkungen auf die Preise für Erdgas als auch auf die Strompreise. Und Letztere sind in den vergangenen Monaten drastisch gestiegen.

Doch nun sind Maßnahmen der Regierung im Gespräch, um die Bürger zu entlasten. Somit könnten diese einige Euros sparen.

Eine Änderung – bis zu 450 Euro Ersparnis

Die Stromkosten waren im Juli um durchschnittlich 28 Prozent höher als noch im Vorjahresmonat. Und noch ist das Ende der Preissteigerungen nicht in Sicht. Etliche Versorger haben bereits weitere Preiserhöhungen angekündigt. Für ca. 1,9 Haushalte bedeutet dies eine Erhöhung, so das Internet-Vergleichsportal Check24.

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Die Regierung hat bereits gehandelt. Sie hat zum 1. Juli die Erneuerbare-Energien-Umlage (EEG-Umlage) abgeschafft. Dies soll Verbraucher finanziell entlasten. Denn die Stromanbieter sind dazu verpflichtet, diese Absenkung an die Kunden weiterzugeben.

Doch die Kunden haben nicht wirklich viel davon gemerkt. „Die erste Senkung der EEG-Umlage zum Jahreswechsel kam aufgrund der massiv gestiegenen Einkaufspreise bei Strom nicht bei den Verbrauchern an,“ erklärt der Check24-Energie-Geschäftsführer Billy Scheufler.

Verbraucher könnten ganz einfach sparen

Die Bürger müssen weiter entlastet werden – dies könnte der Staat tun. Denn er hat diverse Möglichkeiten dazu. Zum Beispiel könnte er die Stromsteuer senken oder auch die Mehrwertsteuer.

Dadurch würden die Haushalte in Deutschland einiges sparen. Bei einer Familie wären etwa 459 Euro möglich, bei einem Singlehaushalt rund 147 Euro im Jahr.

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Allerdings hätte so eine Maßnahme auch gravierende Konsequenzen für den Bundeshaushalt. Denn durch eine Senkung der Steuern würden dem Staat eine Menge Einnahmen fehlen.

Ob es generell noch weitere staatliche Entlastungen gibt, die den Stromkunden zugutekommen, ist derzeit nicht klar. Die Regierung hat sich noch nicht dazu geäußert.

Verbraucher müssen also zunächst einmal eigenverantwortlich handeln. Sie sollten selbst versuchen, ihren Stromverbrauch so weit wie möglich zu reduzieren. Dazu gibt es im Alltag einige Möglichkeiten. Schon kleine Tricks haben oftmals große Wirkung.