Supermarkt-Kundin wütend: Teslas blockieren Ladestationen

Rotes Auto an Ladestation
Tesla lädt an Ladestation.

Und erneut gibt es negative Schlagzeilen um die Ladestationen von Lidl. Dort können Fahrer von E-Autos ihre Fahrzeuge aufladen. Doch nun gibt es wieder Ärger um die Stationen.

Wieder einmal regt sich Wut wegen Ladestationen bei Lidl. Hierbei sollen sich ganze Horden an E-Autofahrern dort verabreden und so den Kunden die Plätze wegnehmen.

Lidl-E-Ladestationen sorgen für Ärger

Nun gibt es wieder Ärger aufgrund der Ladestationen von Lidl. Der Discounter bietet seinen Kunden eine Möglichkeit, während des Einkaufs ihr E-Auto zu laden. Doch anscheinend treffen sich Gruppen von E-Autofahrern systematisch und laden dort ihre Fahrzeuge. Kunden, welche während des Lidl-Besuches ihr Fahrzeug laden möchten, bekommen so keinen Platz mehr ab.

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Die kostenlosen Ladestationen werden des Öfteren wohl schamlos ausgenutzt. Das Ladenetz in Deutschland ist, was den Ausbau und Umfang angeht, noch wahrlich in den Kinderschuhen. Hier muss massiv ausgebaut werden. Doch das bedeutet nicht, dass man einfach bei Lidl sein E-Auto abstellen und laden kann, wie man möchte.

Beim Einkaufen einfach laden

Diesen Service bietet Lidl seinen Kunden an. Diese nehmen dieses Angebot gerne in Anspruch, denn so lässt sich der Einkauf gleich mit dem Laden des Autos verbinden. Mittlerweile häufen sich aber Beschwerden von Kunden, die sich über „Ladeschnorrer“ aufregen. Der Discounter hat hier offenbar ein Problem.

Es gab auch kurzfristig eine Diskussion darüber, dass Lidl die aufgestellten Ladestationen wieder entfernt. Eine Lidl-Kundin hat sich nun auf Facebook zu Wort gemeldet. Ihre Schilderung dürfte nicht gerade dazu beitragen, dass die Ladestationen noch lange bei Lidl stehen bleiben werden.

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Systematisches Ausnuzten von Ladeangebot

Die Kundin beschreibt, dass offenbar eine ganze Gruppe an E-Autofahren die Ladestationen in Beschlag nehmen. Unter anderem schildert sie, dass sich ein Kunde beim Einkauf besonders viel Zeit ließe, damit er sein Auto länger laden könne. Und „selbst nach dem Einkauf noch grinsend „Kaffee trinken“ ginge“, erklärt sie.

Doch es geht sogar noch dreister, wie eine Kundin eindrucksvoll schildert: „Es gibt Gruppen, bei denen sich Teslafahrer z. B. bei Lidl verabreden.“ Dabei würden die Fahrer die Ladestationen beim Discounter so in Beschlag nehmen, dass andere Kunden nicht zum Aufladen kämen. Dabei wurden die E-Auto-Fahrer auch dabei beobachtet, wie sie im Fahrzeug sitzen blieben, und nicht in den Discounter zum Einkaufen gingen.

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Jetzt stellt Lidl das System offenbar um. So sollen künftig nur noch Kunden laden können, die tatsächlich währenddessen ihren Einkauf bei Lidl erledigen. Dies gelingt ganz einfach, durch eine vorherige Registrierung mittels App. Ab einer gewissen Lademenge riegeln die Stationen künftig automatisch ab. So soll gegen das dreiste Schnorren vorgegangen werden.