
Auf fast jeder Zigarettenschachtel steht, dass Rauchen der Gesundheit schadet und auch Menschen in der Umgebung belastet. Doch damit nicht genug: Es geht nun noch einen Schritt weiter. Ein Politiker ist sich sicher, dass eine höhere Tabaksteuer noch mehr Deutsche zum Aufhören bringt.
Viele fühlen sich bevormundet, denn sie möchten selbst entscheiden, ob sie rauchen oder nicht. Dass Rauchen schädlich ist, weiß inzwischen jeder. Einige rauchen aus Genuss, andere wiederum aus Sucht. Jetzt beabsichtigt ein Politiker, den Deutschen das Rauchen abzugewöhnen, und hat auch schon einige Maßnahmen parat.
Härtere Regeln gegen die Raucher: neue Verbote und höhere Tabaksteuer
Wenn man Hendrik Streeck zuhört, könnte man meinen, es klingt ein wenig wie eine Kultur der Angst und Verbote. Als Drogenbeauftragter hat er sich nämlich ein Ziel gesetzt: So viele Deutsche wie möglich sollen mit dem Rauchen aufhören. Viele kennen den CDU-Politiker noch aus der Corona-Zeit. In wenigen Tagen ist es soweit: Der Monat Mai startet. Was die wenigsten wissen: Es handelt sich um den Aktionsmonat „Rauchfrei im Mai“.
Jährlich sterben mehr als 100.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Es ist also das einfachste Risiko, das man durch Verzicht vermeiden kann. Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass das Statistische Bundesamt für Deutschland eine durchschnittliche Raucherquote von 24 Prozent angibt. Eine Maßnahme ist die Erhöhung der Tabaksteuer, um Raucher finanziell zu belasten.
Rauchen abgewöhnen: Noch mehr Deutsche sollen mit dem Rauchen aufhören
Doch Achtung: Selbst bei sehr hohen Zigarettenpreisen sind viele Menschen nicht bereit, das Rauchen aufzugeben. Außerdem sind weitere, strengere Maßnahmen denkbar, wie ein Rauchverbot im Auto. Ein solches Verbot, während der Fahrt zu rauchen, könnte eingeführt werden. Es könnte beispielsweise gelten, wenn sich Kinder oder Schwangere im Auto befinden.
Zusätzlich können weitere Zusatzstoffe verboten werden, wie zuletzt Menthol in Zigaretten. Es gibt jedoch immer wieder Umwege, wie spezielle Filter, mit denen sich die ursprünglich verbotenen Menthol-Zigaretten problemlos nachbauen lassen. Besser als Verbote wären Investitionen in Aufklärung und Vorsorge, damit sich noch mehr Deutsche bewusst gegen das Rauchen entscheiden und nicht dazu gezwungen werden.
(Quellen: Bundesgesundheitsministerium, dpa, Initiative gegen das Rauchen, Aktionsmonat: rauchfrei im Mai)














