
Viele Eltern wünschen sich im Alltag mehr Freude und gemeinsame Momente mit dem Nachwuchs. Weil die Zuschüsse für Familien ab 2026 steigen, könnte die finanzielle Entlastung nun zur Erfüllung dieses Wunsches beitragen.
Lange haben Eltern darauf gehofft. Mittlerweile wurde die Nachricht mehrfach bestätigt: Im kommenden Jahr fließt mehr Geld aufs Konto.
Diese Zuschüsse für Familien versprechen bald mehr Geld
Eltern in Deutschland sehnen sich im Alltag mit ihrem Nachwuchs nach mehr kleinen gemeinsamen Erlebnissen, die auch als „Mikroabenteuer“ bekannt sind. Das hat eine repräsentative YouGov-Umfrage ergeben. An der Zahl sind es rund 85 Prozent. Ob eine Schatzsuche in der Natur oder gemeinsam ein Picknick planen: Für viele Abenteuer dieser Art ist nicht viel Geld nötig. Dennoch fühlen sich zahlreiche Eltern im Alltag finanziell belastet, sodass die Stimmung häufig kippt ‒ und die Lust auf gemeinsame Erlebnisse auch mal vergeht.
Jetzt steigt jedoch ein wichtiger Zuschuss, sodass Familien zumindest etwas entlastet werden. Das Einkommen der Eltern zählt für diesen Zuschuss nicht. Auch das Vermögen bleibt bei der Berechnung außen vor, weshalb alle Familien unabhängig von der Summe auf dem Konto und ihrem tatsächlichen Besitz profitieren. Ein Antrag ist jedoch Voraussetzung.
Übersicht: So viel Geld gibt es ab 2026
Wer ein Kind hat, erhält ab dem 1. Januar 2026 insgesamt 259 Euro pro Monat. Bei zwei Kindern kommen Familien auf insgesamt 518 Euro, bei drei Kindern auf 777 Euro. Eine dreiköpfige Familie hätte somit beispielsweise im Jahr 9.324 Euro zusätzlich zur Verfügung. Im Jahr 2025 haben Familien bisher 255 Euro pro Kind erhalten. Damit erhöht sich die Auszahlungssumme beim Kindergeld um insgesamt vier Euro pro Kopf.
Alles ist das aber nicht, denn auch beim Kinderfreibetrag ändert sich etwas: Die Grenze fällt künftig höher aus, sodass ein besonderer Steuervorteil entsteht. Bisher liegt die Höhe bei 9.600 Euro. Im kommenden Jahr steigt der Betrag um 156 Euro auf 9.756 Euro. Dieser Betrag wird vom zu versteuernden Einkommen abgezogen. Sowohl das Kindergeld als auch der Kinderfreibetrag werden angepasst, damit Familien in Zeiten steigender Kosten eine Entlastung auf dem Bankkonto spüren.
(Quellen: Bundesfinanzministerium, Kindergeldkasse, Verbraucherzentrale)














