Tafeln stehen vor einem Problem: Regale leer wegen zu vielen Flüchtlingen

Symbolbild

Die Tafelläden sind eine wichtige soziale Einrichtung. Doch in Stuttgart spitzt sich die Situation langsam zu. Immer mehr Regale stehen leer.

Durch den Zustrom an Flüchtlingen aus der Ukraine können die Tafelläden den aktuellen Bedarf nicht decken. Immer mehr Regale bleiben leer.

Deutlich weniger Lieferungen an Lebensmitteln

Die Tafeln in Stuttgart stehe vor einem sehr großen Problem. Denn die Lieferungen an Lebensmitteln, die regelmäßig an die Tafelläden gehen, sind m knapp 30 Prozent gesunken. Dies teilte der Verein Schwäbische Tafeln mit.

Das bedeutet, dass in den Läden die bedürftigen Menschen vor leeren Regalen stehen. Sie können nicht versorgt werden. Und genau diese Menschen sind es aber, die auf die Hilfe angewiesen sind, und keine Alternativen haben. Die Knappheit an Lebensmitteln in den Tafelläden betrifft aber natürlich nicht nur Geflüchtete. Auch alle übrigen in Stuttgart lebenden Bedürftigen gehen aktuell leer aus.

Schwere Situation in der Versorgung

Die Tafeln in Deutschland diene dazu, Menschen die nicht in der Lage sind, aus finanziellen Gründen, Lebensmittel zu kaufen, damit versorgt werden. Dies geht über einen Schein, der entsprechend bei Bedürftigkeit abgeholt werden kann. Häufig sind hier ältere Menschen, Mütter mit ihren Kindern und eine breite Schicht an Menschen, die am Rande der Existenz stehen.

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Die Tafelläden versorgen also jene Menschen, die als die Ärmsten in Deutschland gelten. Die Schlangen vor den Läden werden immer länger. Doch das Angebot in den Läden wird immer kleiner. Fast 30 Prozent erhalten die Läden aktuell an Lebensmittel-Lieferungen weniger, als bisher. Eine furchtbare Situation, denn in den Märkten werden die Lebensmittel immer teurer und knapper. So können sich die ohnehin schon Bedürftigen hier nicht einmal mehr mit dem Mindesten eindecken

Der Verein ist auf Geldspenden angewiesen

Üblicherweise nutzen die Tafeln Kooperationen mit Supermärkten oder Geschäften, welche nicht verkaufte Lebensmittel spenden. Mittlerweile benötigen die Vereine der Tafeln aber auch Geld. Den steigende Energiekosten treiben die Betriebskosten in die Höhe.

Eigentlich ist es nicht gestattet, dass der Verein Waren einkauft. Doch es gibt wohl für die Tafeln keinen anderen Weg mehr, denn sie müssen die Bedürftigen auch weiterhin versorgen können. Vor allem Obst und Gemüse sind massive Mangelware in den Tafelläden geworden. Und so muss gehandelt werden, bevor die Menschen hungern müssen.